Wolfgang Erbe schreibt als Kind der 60er Jahre eine Story für unseren Stones-Club der besonderen Art! Die Stones, das Aufbegehren der Jugend in den 60er und die Liebe spielen darin eine große Rolle!

Liebe Stonerinnen und Stoner, liebe Freundinnen und Freunde unserer Homepage,

ein Kind der 60er Jahre, der Blues- und Rockfan Wolfgang Erbe, der Mitglied im Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) ist, hat uns gebeten, seinen nachstehenden Beitrag zu veröffentlichen.

Der Film mit dem Titel Everywhen als Full Sci-Fi Thriller

Bildergebnis für fotos vom sci fi film Everywhen

weist nach seiner Ansicht Parallelen zum Song SYMPATHY FOR THE DEVIL in der Altamont-Live-Version 1969 (http://www.stones-club-aachen.de/2015/12/05/06-dezember-1969-vor-46-jahren-fand-das-legendaere-stones-free-concert-in-altamont-statt/) auf.

Zur Begründung seiner Ansicht schreibt Wolfgang das Folgende:

„Hi all,

der Sci-Fi Thriller hat mich überzeugt, seine Darsteller, die Story und das das Thema. Das die Generation 68, die die Rolling Stones in ihrer Jugend erleben durften, sich ebenso gefühlt und gefragt haben, bin ich in dieser Welt eigentlich richtig oder muss ich hier raus, sind dabei von Ausschlag.

Für mich war die Antwort immer, ich bin hier und muss hier raus!

Das ´Wie komme ich hier raus´ war für mich immer eine Frage von Leben und Tod.

Die Geschichte der beiden Kumpel in dem Film, die sich nicht kennen und nichts von einander wissen, aber kapieren, das sie zusammen kämpfen müssen, hat mich gerührt und ich bin begeistert von dem Mut der Konsequenz und dem Motiv der Liebe. 

Und dieses Motiv der Liebe hat auch für die 68er Generation im Mittelpunkt ihres Aufbegehrens gegen einen Welt gestanden, die sie nicht verstanden, nicht verstehen konnten und die sie umgekehrt nicht  verstehen will.

Die Totalität des Widerspruchs Leben oder Tod – Freiheit oder Tod – Liebe oder Tod – begegnet jeder Generation von Alpha bis Omega

        Bildergebnis für fotos von mick jagger im omega outfit

(Foto zeigt Mick Jagger mit Omega-Shirt, das die Endlichkeit symbolisieren sollte.)

– Jesus, Budda oder Mohammedd – allen Menschen von Beginn bis Ende.

Ich halte es dabei auch mit Salam Agur.

Euch allen nur Liebe wünschend und mit stonigen und solidarischen Grüßen

Wolfgang Erbe“

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2 Antworten zu Wolfgang Erbe schreibt als Kind der 60er Jahre eine Story für unseren Stones-Club der besonderen Art! Die Stones, das Aufbegehren der Jugend in den 60er und die Liebe spielen darin eine große Rolle!

  1. Ben Schöning sagt:

    Hi Wolfgang,

    ein toller Beitrag von Dir, der mir aus meinem ehernen 68er-Bewegungsherzen spricht.
    Ich war zwar nicht in Altamont, wohl aber bei drei Konzerten der besten Band auf Erden 1967 in Hamburg, Mailand und Den Haag dabei. Sex and Drugs and Rock n‘ roll, aber auch Love and Peace standen für eine andere und bessere Welt, als Hitler sie unseren Eltern und Großeltern mit Blitzkrieg, Vergasung von jüdischen Menschen, Sinti & Roma, Schwulen, Kommunisten, Christen usw. beschert hatte. Und wir merkten ja auch sehr schnell, dass die Nachkriegsrepublik immer noch ein Hort für die Altnazis war. Wir prangerten das wie folgt an: „Unter den Talaren steckt der Muff von 1000 Jahren“. Und die Stones machten diesen Ungeist in Sympathy For The Devil wie folgt deutlich: „…Ich drückte mich in St. Petersburg rum. Als ich sah, dass es Zeit für eine Revolution war, brachte ich den Zaren und dessen Minister um, Anastasias Gezetere war umsonst. Ich habe einen Panzerkampfwagen gefahren, ich war ein General als der Blitzkrieg tobte und die Leichen stanken…!“
    Und Street Figthing Man (https://www.youtube.com/watch?v=BUt0dZXPFoU) war zweifelsohne unsere Hymne.
    Herzlichen Dank für diesen schönen Beitrag, der besonders in die momentane Zeit der Lockdowns passt, wie eine Faust aufs Auge.
    Ben Schöning (Seit 1964 Stones-Fan)

  2. Hi Ben – DANKE! – 100 % d’accord
    in dem Film geht es ja um die Entführung seines kleinen Bruders – eine Familie, Mutti und Papa haben die beiden ja nicht mehr – überall verschwinden Menschen, werde entführt. – Was macht die brutale Arbeitswelt heute mit unseren Liebsten?
    Sie werden bildlich gesehen entführt uns schon in frühester Kindheit entzogen, entfremdet. Wie auch wir als Kinder unseren Eltern entzogen werden, weil sie sich um die Kohle, den Lebensunterhalt kümmern müssen. In der Kindheit und Jugend habe ich meine Oma und Opa mehr gesehen als die Eltern, die waren immer auf Maloche bis 65 Jahre. Ein paar Jahre nach der Rente war die Mutter dann so fertig, das sie einen Schlaganfall bekommen hat und heute halbseitig gelämt ist, der Vater mit 90 pflegt sie ich schufte in einer anderen Stadt und helfe am Wochenende. So ist das im Kapitalismus Ausbeutung bis in den Tod. Wir werden alle stündlich, täglich entführt.
    So wie die beiden jungen Kämpfer hier sehen/erkennen wir uns nicht mehr im Spiegel wenn wir einmal in Ruhe, also bewußt in den Spiegel schauen. Morgens beim schminken oder rasieren achten wir auf alles nur nicht auf das was uns da im Spiegel anschaut. Im Film ist es das NICHTS – und so ist es auch mit uns tagtäglich, wenn wir hetzend zur Arbeit, zu einem Termin, zu einer Einladung ziehen, wir sind nicht mehr für uns und unsere Liebsten da nur noch für das was von uns erwartet wird. Ich nenne das Tyrannei – steht nicht in dem Völkerrecht, das Tyrannenmord nicht nur legal ist sondern zwingend von uns Bürgern erwartet wird, wenn wir die Tyrannei erkennen?
    Nur ist heute der Tyrann nicht zu erkennen – das ware Wesen dieses Systems ist entpersonalisiert, Menschen, Herrscher, Chefs alle sind ersetzbar, austauschbar. Der König ist tot – es lebe der König – der Tyrann ist tot – es lebe der Tyrann – Was müssen wir begreifen, was müssen wir tun, das diesem Elend ein Ende gesetzt wird?
    Family „Me My Friend“
    https://www.youtube.com/watch?v=z_InmMzb8uo
    Wolfgang Erbe

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