Es wird im Jahr 2021 wieder etliche Gold- & Juwelenjubiläen der STONES geben! Wir gehen mit Steven Davis deshalb ein kleines Stück in das Jahr 1966 zurück!

Liebe Stonerinnen und Stoner, liebe Freundinnen und Freunde unserer Homepage,

der Monat Januar 1966 ist jetzt 55 Jahre Vergangenheit, aber die Frage, wie es der allergrößten, allerbesten und dienstältesten Rockband aller Zeiten und des Universums zu diesem Zeitpunkt ging, darf gleich zu Beginn des JUWELENJUBILÄUMS-JAHRES  2021 hinterfragt werden.

Und die Antwort darüber holen wir uns wieder bei dem exzellenten Stones-Buchautor STEPHEN DAVIS aus seinem Buch Die STONES!

Rechtes Foto aus https://alchetron.com/Stephen-Davis-(music-journalist) zeigt Stephen Davis.

Und da steigen wir auf Seite 199 unter der  Überschrift „KÖNIG DER CLUBS“ ein:

Die Stones setzten 1966 ihre Serie visionärer Hitsingles fort, und sie begannen mit der Veröffentlichung von Alben, die zu zentralen Werken der Ära werden sollten. Drogen und ihr Ergeiz blieben der wesentliche Antrieb der Band, unbestreitbar ist aber auch der Einfluss der atemberaubenden Frauen in ihrem Ufeld. Dank Anita Pallenberg gelang es dem angeschlagenen Brian Jones, wieder seinen angestammten Platz in der Band und im Mythos der Rolling Stones eiunzunehmen. Keith Richards verliebte sich ebenfalls in Anita, und ihre riade verschob das prekäre politische Gleichgewicht bei den Stones, eine Schieflage, die erst wieder ins Lot kam, als Mick Jagger und Marianne Faithfull Enmde des Jahres ein Paar wurden. Mit ihrem enormen Elan und ihrer klassischen Bildung wurde Marianne schnell die zweite starke Frau, die ihren Beitrag zur kreativen Identität der Band leistete. Die Stones und ihre Frauen standen jetzt im leuchtenden Glanz des Ruhms und der künstlerischen Anerkennung. Vorhut der kulturellen Helden einer neuen Generation. Niemand war damals schöner als die Stones – oder mehr dem Untergang geweiht.

Zur gleichen Zeit pruduzierten sie „Stupid Girl“ und „Under My Thumb“, chauvinistische Texte, gesungen zu der finsteren und leidenschaftlichen Musik der Stones. Während die Songs entstanden, tobte eine Schlacht zwischen der Band und Decca wegen des Titels, den Andrew für ihr nächstes Album vorgeschlagen hatte: Could You Walk on the Water? Es sollte ein aufwendiges Album mit sechs Seiten Farbfotos von der Amerika-Tournee und einem Klapp-Cover werden, auf dem die Stones wie Pop-Messiasse auf einem kalifornischen Stausee wandeln sollten. Doch die Plattenfirma stellte sich quer. In ihrer rbitterung datüber, dass sie nicht alleine über die Arbeit entscheiden konnten, und in Ermangelung einer besseren Idee nannten die Stones das Album Aftermath.

Im Januar 1966 brachten die Beatles Rubber Soul heraus. Das Album erregte Aufsehen wegen seiner LSD inspirierten Metaphorik und seiner exotischen Einflüsse, insbesondere wegen des neuen Sounds von George Harrisons Sitar bei „Norwegian Wood“. Eines Nachts legte George die Sitar in Brians Hände, und innerhalb einer Stunde hatte de ein paar kleine Melodien auf dem komplizierten sechsundzwanzigsten Instrument produziert.

In den USA wurde die Stones-Version von „As Tears Go By“ zur Hitsingle. Das amerikanische Publikum kannte Marianne Faithfulls frühere Platte noch nicht, und Micks „Tears“ erreichten im Januar den sechsten Platz.

Im selben Monat kaufte sich Keith einen dunkelblauen Bentley S Touring Continental, den er allrdings noch nicht fahren konnte. An der vorderen Stoßstange befestigte er eine amerikanische Südstaatenflagge, ließ einen Plattenspieler einbauen und nannte den Wagen nach der Sängerin Lena Horne Blue Lena. Dann erwarb er Redlands, ein zur Hälfte aus Holz gebautes Farmhaus mit vier Schlafzimmern aus der Tudor-Zeit. Das strohgedeckte Haus lag auf dem Land bei West Wittering in Sussex, nahe der südenglischen Küste. Es war von einem mittelalterlichen Wassetrgraben umgeben und musste komplett renoviert werden. Redlands sollte Keith´ Zufluchtsort werden und der Schauplatz der vielen Dramen, die da kommen sollten. Keith zog mit seinem Hund Ratbag im Frühjahr 1967 ein.

„19th Nervos Breakdown“ erschien im Februar mit dem starken, schmerzerfüllenden „Sad DayQ auf der amerikanischen B-Seite. Die Single wurde sowohl in den USA als auch in Großbritannien Nummer zwei. („Sad Day“ war ein atmosphärisches Experiment, das nie auf LP erschien.)

Ende Seite 200

Weiterlesen im Buch müsst Ihr ab hier schon selbst!

Das Buch ist jetzt schon bei AMAZON https://www.amazon.de/Die-Stones-Stephen-Davis/dp/3203760754 für 4,98 Euro zu haben!

Das mag uns zunächst als Einstieg in das Rolling Stones-Jubiläumsjahr (Juwelen- u. Goldjubiläen in großer Fülle) 2021 genügen.

(Keith Richards mit „BLUE LENA“ / Foto aus https://www.classicdriver.com/de/article/keith-richards-und-blue-lena-im-blauen-bentley-nach-marokko)

Alle weiteren Stones-Fakten werden zu ihren Ereignisdaten auf unsere Homepage zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme – wie immer – gepostet stehen.  Lasst Euch ruhig wieder überraschen!

Manni Engelhadt -Stones-Club-Manager-

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