Wir gedenken an seinem 45. Todestag dem Rolling Stones-Vorbild HOWLIN´ WOLF!

Liebe Stonerinnen und Stoner, liebe Freundinen und Freunde unserer Homepage,

heute (10.01.2021) ist es exakt 45 Jahre her, dass eines der großen Vorbilder der allergrößten, allerbesten und dienstältesten Rockband aller Zeiten und des Universums verstorben ist.

Am 10. Januar 1976 verstarb der Blueser HOWLIN WOLF (http://www.stones-club-aachen.de/?s=howlin+wolf), der THE ROLLING STONES stets ein Vorbild war und bis heute geblieben ist.

                                                       

(Das Foto aus https://en.wikipedia.org/wiki/Howlin%27_Wolf zeigt Howlin Wolf. )

Neben Muddy Waters (http://www.stones-club-aachen.de/?s=muddy+waters) war, wie vorstehend beschrieben, Howlin´ ein Vorbild für die Rolling Stones.

Sein Mundharmonika-Spiel beeinflusste Mick Jagger sehr. Die Stones  spielten und spielen bis heute zu Songs wie „Commit a Crime“ von Howlin‘ Wolf, einen rabiaten Blues, den besten Eröffnungszeilen der Musikgeschichte: „I’m gonna leave you woman, before I commit a crime / You tried so hard to kill me, woman it just was not my time.“

Freie Übersetzung des Stones-Club-Managers:

Ich werde Dich verlassen, bevor ich ein Verbrechen begehe, Frau. Du hast zu offensichtlich versucht, mich zu ermorden. Frau, es war einfach eine Unzeit mit Dir!

Howlin Wolf ist eine der wirklich legendären Gestalten des Blues. Er hatte schon bei Sam Phillips in Memphis aufgenommen, dort wo Elvis‘ Karriere begann. Die Stones hatten mit „Little Red Rooster“ 1964 bereits einen Nummer-eins-Hit in England. Und das war ein Howlin‘-Wolf-Klassiker!

                              

(Foto aus 29. Dez. 2018 Howlin‘ Wolf and Mick Jagger at „The London‘ Howlin Wolf Sessions“ at Olympic Studios, Hammersmith, England, May 1970. Norman Dayron Producer. )

(Foto aus https://www.express.co.uk/life-style/life/604234/Rolling-Stones-Bill-Wyman-Howlin-Wolf-favourite-photo-interview)

Der am 10. Januar 1976 in Chicago (USA/Illinois) verstorbene Bluesmusiker wurde am 10. Juni 1910 in White Station bei West Point (USA/Mississippi) geboren und somit nur 65 Jahre alt.

An seinem heutigen Todestag erinnern wir mit nachstehendem Foto von ihm und den Rolling Stones aus dem

Der Blues hatte ein Baby, und das waren die Rolling Stones

Alte Helden an der Stromgitarre und der Maulorgel: Hier sind die Originale zu «Blue & Lonesome», dem neuen Album der Rolling Stones.

Bildergebnis für fotos von howlin wolf und the rolling stones

Der Held und die Fans: Die jungen Rolling Stones sehen zu, wie der Bluessänger Howlin‘ Wolf in der Fernsehshow «Shindig» auftritt. Bild: Getty Images

Den kompletten Artikel könnt Ihr durch den Klick auf den nachstehenden Link aufrufen und ihn auf der Homepage des  lesen.

> https://www.tagesanzeiger.ch/kultur/pop-und-jazz/der-blues-hatte-ein-baby-und-das-waren-die-rolling-stones/story/14088362 !

Und nachstehend eine weitere Biografie aus LAUT über Howlin Wolf:

-Biographie

Howlin‘ Wolf

Chester Arthur Burnett – besser bekannt als Howlin‘ Wolf – ist eine amerikanische Blues Legende. Neben Muddy Waters ist er einer der beiden Hauptpioniere des elektrischen Blues. Mit seiner Wildheit in Spiel und Gesang beeinflusst er seit Generationen zahlreiche Rockmusiker.

Sein Leben lang erklärt der Hüne an der Gitarre den Ursprung seines Spitznamens Howlin‘ Wolf mit folgender Story: „Ich habe ihn von meiner Großmutter. Sie hat mir als Kind oft Geschichen von den in unserer Gegend umherstreichenden Wölfen erzählt. Sie warnte mich immer davor, mich zu sehr daneben zu benehmen. Sonst würden mich die Wölfe holen.“ Auch sonst war die Jugend des 1910 in der Nähe von Westpoint, Mississippi geborenen Chester recht spröde.

Nach der Scheidung der Eltern wächst er zunächst bei der konservativen, nahezu fanatisch religiösen Mutter auf. Noch als Kind wirft sie ihn aus dem Haus als er sich weigert, auf der Farm zu arbeiten. Bei seinem Onkel ergeht es ihm die nächsten Jahre kaum besser. Von dort rennt er mit 13 fort und läuft barfuß 140 Kilometer zu seinem Vater. Erst hier findet er jenes liebevolle Umfeld, das ihn der Musik näher bringen soll.

1930 trifft er den derzeit wichtigsten und angesagtesten Delta-Bluesman, Charley Patton. Von ihm lernt er das Gitarrespiel. Ein weiterer großer Einfluss ist Blind Lemon Jefferson. Rasch macht er sich als Solo-Performer einen Namen. Howlin‘ Wolf ist einzigartig. Ekstatisch, massiv und laut wie eine Urgewalt schreit er den Blues heraus. Mit seiner massigen Gestalt und dem wilden Blick unterstreicht er den fast furchteinflößenden Eindruck noch. Ein Novum in der damaligen Zeit.

Doch die wirtschaftlich unsteten Zeiten der Rezession sowie der Zweite Weltkrieg machen der Karriere zunächst einen Strich durch die Rechnung. Erst zieht ihn die Army ein. Dort kann sich der selbstbewusste schwartze Freigeist nur schlecht in das von Weißen dominierte System einfügen. Später muss er seinem Vater helfen, die arme Familie durchzubringen. So landet er vorerst doch bei der verhassten Farmarbeit. Die Musik bleibt dennoch sein ständiger Begleiter.

Das ändert sich erst in den 50ern als er – vor allem mit den Material für Leonard Chess‘ legendäre Label Chess Records – aufnimmt. hier lernt der Wolf auch Muddy Waters kennen, der ebenfalls bei Chess unter Vertrag steht. Zwischen beiden entsteht eine Art konstantes Duell über die Vormachtstellung im elektrischen Blues. Wettkampf und Rivalität bleiben zum Glück auf die Bühne beschränkt. Privat entsteht ein eher freundschaftliches und kollegiales Verhältnis zwischen beiden Ikonen. In späteren Jahren treten sie sogar gemeinsam auf.

Von Howlin‘ Wolf stammen zahllose Klassiker, die viel gecovert und im Blues- wie Rockkontext gleichermaßen als Standards gelten. „Smokestack Lightnin'“, „Back Door Man“, „Killing Floor“, „Little Red Rooster“, „I Ain’t Superstitious“ oder „Spoonful“ sind nur einige davon. Der immense Einfluss auf die Rockmusik ist kaum zu überschätzen. Egal ob die Doors, Rolling Stones, Cream, Iggy Pop oder Nick Cave. sie alle nahmen sich ein Stück seiner elektrifizierten Rootsmusik und entwickelten diese weiter. Wolf ist musikhistorisch ein echter Missing Link zwischen beiden Genres.

Das haben seine britischen Kinder zum Glück nie vergessen. 1971 erscheint sein meisterhaftes Livealbum „The London Howlin‘ Wolf Sessions“. Grandiose Gigs mit Gästen wie Eric Clapton, Steve Winwood, Bill Wyman und Charlie Watts. Sie alle zollen ihm den verdienten Tribut. Weniger gut klappt das wiedersehen mit seiner Mutter. Hoch betagt aber noch immer strengen Glaubens weist sie ihn und sein Geld bei einem Wiedersehen erneut ab. Seine Kunst bezeichnet sie verächtlich als „Devil’s Music“.

Seinen letzten Auftritt hat Howlin‘ Wolf im November 1975 im Chicago Amphitheater, zusammen mit B.B. King, Albert King und Luther Allison. Der Final Gig ist ein intensives Feuerwerk. Am Ende des letzten Songs „Crawling King Snake“ kriecht er schlangengleich über die Bühne. Was das euphorisierte Publikum indes nicht weiß: Hinter der Bühne warten mehrere Ärzte, um ihn nach dem Auftritt zu versorgen. Zwei Monate später stirbt Howlin‘ Wolf bei einer Herzoperation am 10. Januar 1976 in Chicago.

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Durch den Klick auf den nachstehenden Link könnt Ihr den Beitrag direkt auf der Homepage von  lesen.

> https://www.laut.de/Howlin-Wolf !

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Hier einige Videos zum Thema HOWLIN WOLF AND THE ROLLING STONES:

Der Klick auf den hier stehenden weiteren Link blättert Euch eine weitere und fast komplette Discographie des Howlin Wolf auf.

> https://www.discogs.com/de/artist/340678-Howlin-Wolf !

Als STONES-CLUB verneigen wir uns vor diesem großen Musiker tief.

Stets werden wir ihm ein ehrendes Angedenken bewaren.

Möge HOWLIN´ WOLF weiterhin in Frieden ruhen!

                    

Das Stones-Club-Präsidium:

Manni Engelhardt -Stones-Club-Manager & Präsidiumsmitglied-

Werner Gorressen – Präsidiumsmitglied-

Dirk Momber -Präsidiumsmitglied-

Brigitte Engelhardt -Präsidiumsmitglied-

Robin Heeren -Präsidiumsmitglied/Kinder- & Jugendsprecher-

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2 Antworten zu Wir gedenken an seinem 45. Todestag dem Rolling Stones-Vorbild HOWLIN´ WOLF!

  1. Carola Tiefels sagt:

    Toller Beitrag!
    Der heulende Wolf wird für jeden Blueser ein Richtungsweiser bleiben. Den Stones haben er und etliche weitere schwarze Blueser die richtige und erfolgreiche Richtung gewiesen.
    Carola Tiefels

  2. Axel Manze sagt:

    Hi Manni, alter Rockhaudegen,
    das sollte sich jeder Stones-Fan einmal anhören: https://www.youtube.com/watch?v=6Vr-DR5HdKw
    Ist doch klar, dass das The Rolling Stones inspiriert hat. Da gibt es kein Vertun!
    Dein alter KD-Kumpel grüßt dich ganz herzlich vom Bodensee…
    Axel Manze

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