Interview mit Club-Präsidiumsmitglied Werner Gorressen in Corona-Zeiten, der gleichzeitig Bandleader der clubeigenen Stones-Tribute-Band THE DIRTY WORK ist!

Liebe Stones-Club-Mitglieder, liebe Stonerinnen und Stoner, liebe Freundinnen und Freunde unserer Homepage,

nach der Verlängerung des II. CORONA-LOCKDOWNS (http://www.stones-club-aachen.de/?s=corona), der sich bis in das Jahr 2021 erstrecken wird und das Stones-Club-, das Musiker-Leben und die gesamte Gastronomie- und Veranstaltungsbranche erheblich beeinträchtigt,

                      

führten wir ein Interview mit unserem Stones-Club-Präsidiumsmitglied und Bandleader der stones-club-eigenen Tribute-Band THE DIRTY WORK (http://www.stones-club-aachen.de/category/stones-club-eigene-tribut-band-dirty-work/),

dem lieben Werner Gorressen (http://www.stones-club-aachen.de/?s=werner+gorressen).

 
 

Persönliche Daten:

Alter 67 Jahre
 
Familienstand: verheiratet
 
Beruf: Bäckermeister im Ruhestand
 
Seit 2002 Stones-Club-Mitglied (18 Jahre)
 
Seit 2011 Stones-Club-Präsidiumsmitglied (9 Jahre)
 
 
                         
 
Frage: Wie gehst Du persönlich mit der derzeitigen Corona-Lage um?
 
Werner: Um  Personen, die als gefährdet gelten, vor etwagigen Gefahren des Corona-Virus zu schützen, halte ich mich an die von der Bundesregierung vorgeschriebenen  Schutzmaßnahmen.
 
Frage: Wie geht THE DIRTY WORK derzeit mit dieser Situation um?
 
Werner: Vereinzelte , getrennte Treffen, um sich nicht aus den Augen zu verlieren, finden teilweise noch statt.
 
Frage: Spielt Ihr momentan noch weitere Stones-Songs ein?
 
Werner: Zurzeit finden keine Proben statt, also keine neuen Songs.
 
Frage: Wie steht es um die SET-LISTE für das geplante Stones-Club-Kinder- & Jugendevent?
 
Werner: Aus den ca. 50 in der Vergangenheit eingespielten Stones-Songs werden wir eine schöne Auswahl an Songs zusammenstellen.
 
Frage: Wenn das Stones-Club-Kinder- & Jugendvent coronabedingt verschoben werden müsste, würde das etwas nach dem heutigen Stand an der SET-LISTE ändern?
 
Werner: Ich denke nein.
 
Frage: Wenn das Event auf den Sommer 2021 verschoben werden müsste und THE ROLLING STONES bis dahin ein NEUES STUDIOALBUM herausgebracht hätten, würde das Einfluß auf die SET-LISTE haben?
 
Werner: Ich glaube eher nicht, möglich ist es aber.
 
Frage: Wie sieht THE DIRTY WORK die Verschiebung der Stones-Club-Ausfahrt nach Lüchow ins STONES-MUSEUM im Herbst 2021?
 
Werner: Sehr positiv, wenn bis dahin wieder die Normalität eingetroffen ist. Im Moment weiß das wohl keiner so richtig.
 
Frage: In 2022 können THE ROLLING STONES ihr 60. Bühnenjubiläum feiern, wo wir als STONES-CLUB ein OPEN AIR zu ihren Ehren auf dem Büsbacher Marktplatz avisieren. Würde THE DIRTY WORK dort, vorausgesetzt alles läuft wieder normal, on Stage sein wollen?
 
Werner: Das wäre eine tolle Sache!
 
Frage: Da Du die vorstehende Frage mit JA beantwortet hast, so frage ich jetzt, ob THE DIRTY WORK mit als eine HEADLINER-Band oder als Begrüßungsband auftreten würde?
 
Werner: The Dirty Work würde als Begrüßungsband teilnehmen.
 
Frage: Wie stellt sich die aktuelle Formation von THE DIRTY WORK?
 
Werner: Peter Okon ist weiterhin unser Sänger und Schlagzeuger. Wolfgang, unser Neuzugang am Bass, Rainer und ich an den Gitarren. Dana macht den Backgroundgesang.
 
 
 
 
Frage: Würde diese Formation einschließlich Gastmusiker auch unter coronabedingten Auflagen auftreten?
 
Werner: Coronabedingte Auflagen wird es wohl weit bis ins nächste Frühjahr geben. Damit werden Musiker und Besucher von Veranstaltungen wohl lernen müssen, umzugehen. Ein Auftritt mit dem Tragen einer Maske ist jedoch für uns nicht denkbar. Ansonsten wäre es kein Problem für uns.
 
Frage: Wie schätzt Du grundsätzlich die momentanen Lockdownmaßnahmen für die Kulterszene, für unseren Stones-Club und für die Gastronomie ein?
 
Werner: Da darf ich gar nicht drüber nachdenken. Einfach gesagt, ist das für mich erschreckend.
 
Frage: Was vermisst Du als Musiker und was vermisst Du als Stones-Club-Präsidiumsmitglied zur Zeit am meisten?
 
Werner: Als Musiker vermisse ich den Spaß bei den wöchentlichen Proben. Als Präsidiumsmitglied liegt mir natürlich viel daran, mit gleichgesinnten Stones-Club-Mitgliedern und  gleichgesinnten Musiker/Innen Kontakte bei den Sitzungen zu pflegen.
 
Frage: Was möchtest Du uns über unsere Interviewfragen hinaus noch persönlich mitteilen?
 
Werner:  Ich hoffe, dass wir das Ganze bald überstanden haben.
 
Werner, wir danken Dir für dieses Interview. 
 
Werner: Der Dank ist ganz meinerseits.
 
Das Interview mit Werner Gorressen führte der unterzeichnende Stones-Club-Manager.
 
                   
 
(Das Stones-Club-Arvhivfoto zeigt Manni Engelhardt und Werner Gorressen bei einem Event in der KAPPERTZ-HÖLLE.)
 
Manni Engelhardt -Stones-Club-Manager-
 
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2 Antworten zu Interview mit Club-Präsidiumsmitglied Werner Gorressen in Corona-Zeiten, der gleichzeitig Bandleader der clubeigenen Stones-Tribute-Band THE DIRTY WORK ist!

  1. heinz-peter cormann sagt:

    hi werner,
    deiner intervieantwort über die auswirkungen des derzeitigen coronalockdowns auf die kulturszene muss ich voll und ganz zustimmen. auch ich sehe erschreckende einbrüche und kahlschläge für künstler, veranstalter, gastronomie und somit für den gesamten kulturbetrieb. unsere große demonstration der veranstalter, die wir kürzlich hier in berlin aus berechtigter sorge vor der existenziellen vernichtung durchführten, macht deutlich, dass der zumutungsbereich überschritten wurde. davon auszugehen ist, dass es bundesweit zu weiteren demostrationen kommen wird, denn eine verbesserung der situation ist nicht spürbar. die künstler nagen am hungertuch und erhalten bis dato keine finanzielle unterstützung vom staat. ausser leeren versprechungen aus der politik haben diese menschen nichts zu erwarten. man darf gar nicht drüber nachdenken, wie du schreibst. einfach gesagt, ist das auch für mich erschreckend. ein dankeschön für deine ehrliche meinung…
    let´s go get stoned
    heinz-peter cormann

  2. Traudel Kiwall-Förster sagt:

    Hallo Werner Gorressen, hallo Heinz-Peter Cormann,

    das Interview kommt zur passenden Zeit, denn ich glaube, dass wir als Bevölkerung noch viele Entsagungen und Entbehrungen in Sachen Corona zu erwarten haben.

    Als Musikerin, die mit der Musik nicht ihr Geld verdienen muss, finde ich die Bemerkung „erschreckend“ mehr als passend. Diejenigen nämlich, die mit Kunst, Gastro und Veranstaltungsgeschäft ihren Lebensunterhalt verdienen müssen, sind durch die extensive Anwendung des Infektionsschutzgesetzes richtiggehend in den Po gekniffen.

    Nichts wird nachher mehr so sein, wie es einmal war. Der Kultursektor verabschiedet sich zwangsweise zunehmend. Ein menschliches Leben ohne Kultur ist für mich aber undenkbar.

    Die Stones werden wir, wenn das so weitergeht, wohl nicht mehr live on stage erleben.

    Ich bin maßlos traurig… 🙁

    Traudel Kiwall-Förster

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