In Memoriam gedenken wir heute BOBBY KEYS an seinem 6. Todestag!

Liebe Stonerinnen und Stoner, liebe Freundinnen und Freunde unserer Homepage,

am heutigen Tage ist der 6. Todestag eines der besten Saxophonisten aller Zeiten. Exakt am 02. Dezember 2014 starb Bobby Keys (http://www.stones-club-aachen.de/?s=bobby+keys), der seit Jahrzehnten mit THE ROLLING STONES on Stage und in vielen Studios der Welt mit diesen Musik machte.

Bobby wäre in diesem Monat , exakt am 18. Dezember 2020, an dem Tage, wo auch Keith Richards Geburtstag haben wird, 77 Jahre alt geworden.

                       

(Das Foto aus https://www.pinterest.co.uk/pin/382946774548253987/ zeigt Bobby und Keith in freundschaftlicher Umarmung.)

 

(Linkes Foto von Photograph: Michael Putland// Retna UK aus https://www.theguardian.com/music/musicblog/2014/dec/02/bobby-keys-five-great-performances-rolling-stones-john-lennon. Rechtes Foto aus Wikipedia.)

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Zu Bobbys Ableben verfasste 2014 eine der bekanntesten Deutschen Zeitungen den nachstehenden Beitrag.

Zum Tod von Bobby Keys : Der Herr Braunzucker

  • Von Edo Reents             –     Aktualisiert am

Hier eine Kurzbeschreibung der Musiker-Vita des Bobby:

Sein süffiges Spiel machte britischen Blues aufregend: Zum Tod des Saxophonisten und Rolling-Stones-Mitspielers Bobby Keys.

Die Rolling Stones waren immer mehr als fünf. Der Pianist Nicky Hopkins gehörte ebenso zu ihnen wie der Saxophonist Bobby Keys. Der stämmige Texaner, der übrigens am selben Tag geboren wurde wie sein Freund Keith Richards, war in der absoluten Meisterphase festes Ensemblemitglied und bereicherte die Band mit einem ausgesprochen süffigen Spiel, das maßgeblich mit dazu beitrug, dass dieser britische Blues so aufregend klang.

Erstmals spielte Keys 1969 auf „Live With Me“ von der Platte „Let It Bleed“ mit. Die hedonistischen Töne, die er hier kraftvoll herauströtete, verliehen dem Klang etwas Großstädtisches. Nicht zufällig orientierte Keys sich an dem frühverstorbenen King Curtis, dem wohl wichtigsten Saxophonisten, den es im Rhythm&Blues und im Soul seinerzeit gab.

Epoche machte dann seine Mitwirkung bei dem noch im selben Jahr in Muscle Shoals, Alabama, eingespielten und 1971 auf „Sticky Fingers“ veröffentlichten „Brown Sugar“. Dieses Lied wurde auch dank Keys jener Klang gewordene Hedonismus, als den sich die Rolling Stones damals auch insgesamt verstanden. Keys’ Solo schwappte auf der gewaltigen Rhythmus-Bugwelle fast über und war so markant, dass er sich auf einer anschließenden Solotournee „Mr.Brown Sugar“ nannte.

In goldener Zeit

Diese Reverenz hatte er aber auch nötig, weil die Rolling Stones ihn inzwischen schon wieder hinaus geschmissen hatten – der lebenslustige, ausgesprochen trinkfreudige Mitspieler hatte einfach einen Termin verschwitzt. Bezeichnenderweise ging es aber auch mit den Stones selbst langsam bergab. Auf dem Meisterwerk „Exile On Main St.“ und dem bereits schwächeren Album „Goats Head Soup“ hatte Keys seine ganze Klasse aber noch einmal ausgespielt.

Die frühen Siebziger waren für einen Instrumentalisten wie ihn eine wahrhaft goldene Zeit. Überall, wo im Umfeld von Rock, Blues, Soul und Gospel eine durchschlagskräftige Bläser-Sektion gebraucht wurde, war Bobby Keys dabei, oft an der Seite des kongenialen Trompeters Jim Price. Fast der gesamte britische und amerikanische Rock-Adel griff auf ihn zurück; die Platten, auf denen er mitspielte, ergeben eine mehr als stattliche Sammlung.

Noch im Sommer in Berlin

Und irgendwann wurde er auch von den bösesten Buben in Ehren wieder aufgenommen. Noch im Sommer war er mit ihnen in Berlin auf der Bühne, sehr gesund sah er allerdings nicht mehr aus. Die Rolling Stones verlasse man normalerweise nicht lebend, hat Keith Richards einmal gesagt. Das gilt leider auch für assoziierte Mitglieder: Nicky Hopkins ist längst tot. Nun ist auch Robert Henry „Bobby“ Keys im Alter von siebzig Jahren gestorben.

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Und an dieser Stelle posten wir unsere noch einmal unsere Bemerkungen zu diesem großartigen Musiker:

Bobby Keys hat ein Leben gelebt, das man als ROCK ´N´ROLL-Märchen beschreiben könnte. In seinen frühen Teenagerjahren bestachen ihn die Garage-Band-Proben seines Nachbarn Buddy Holly, wo J. I. Allison als Schlagzeuger trommelte. Er nahm deswegen das Saxophonspielen auf und machte einige Gastauftritte bei der Band CRICKET mit.Das Saxophon war allerdings das einzige Instrument, das in der Schulband nicht beansprucht wurde. Noch als Teenager überzeugte er seinen Großvater davon, dem Schlagzeuger J. I. Allison (https://de.wikipedia.org/wiki/Jerry_Allison) die Vormundschaft zu übertragen. Dies tat der Großvater auch und Bobby Keys konnte auf Tour gehen. Keys war in den Anfängen des Rock’n’Roll jahrelang unterwegs. 1964 traf er auf THE ROLLING STONES und spielte mit Ihnen einige Studio-Stücke ein. Die regelmäßigen Auftritte mit den Stones endeten, nachdem er 1973 auf deren Europa-Tour einen Auftritt verpasst hatte. Keys tingelte fortan einige Jahre als „Mr. Brown Sugar“ durch amerikanische Clubs, spielte aber auch u. a. mit Georg Harrison und John Lennon. Er war ein Top-Saxophonist, den sehr viele Bands begehrten. Nach einigen Gastspielen bei den Stones holte ihn Keith Richards 1989 zur Steel-Wheels-Tournee zurück in die Band. Fortan war Bobby dort nicht mehr wegzudenken, bis der Tod ihn wegriss! 

Mehr – besser gesagt alles Wissenwerte – könnt Ihr in dem Buch EVERY NIGHTS A SATURDAY NIGHT nachlesen.

Für einige von uns vielleicht auch ein schönes Stones-Weihnachtsgeschenk 2020, da das NEUE STUDIO-ALBUM der Stones immer noch kein Erscheinungsdatum hat. Und vielleicht habt Ihr ja diesen Hinweis 2019 übersehen?

                               

Bestellt werden kann das Buch über https://www.amazon.de/Bobby-Keys/e/B008PEFME2%3Fref=dbs_a_mng_rwt_scns_share !

Für uns als ROLLING STONES-CLUB ist die Erinnerung an Bobby Keys an seinem heutigen 6. Todestag wieder einmal mehr als eine Pflichtübung!

Nachstehende Videos halten in Ausschnitten sein musikalisches Wirken über, für und mit THE ROLLING STONES  fest.

Möge Bobby Keys weiterhin in Frieden ruhen!

Wir vermissen ihn und werden ihn nie vergessen!

Das Stones-Club-Präsidium:

Manni Engelhardt -Stones-Club-Manager & Präsidiumsmitglied-

Werner Gorressen – Präsidiumsmitglied-

Dirk Momber -Präsidiumsmitglied-

Brigitte Engelhardt -Präsidiumsmitglied-

Robin Heeren -Präsidiumsmitglied/Kinder- & Jugendsprecher-

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1 Antwort zu In Memoriam gedenken wir heute BOBBY KEYS an seinem 6. Todestag!

  1. Josef Franzen sagt:

    Bobby war ein hervorragender Saxophonist, der BESTE, den The Rolling Stones je gehabt haben. Er ist unersetzlich und wird mir bei künftigen Auftritten der größten Band der Welt immer fehlen!
    R.I.P. Bobby
    Josef Franzen

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