Das Online-Magazin LAUT.DE hat einen wunderbaren Kommentar über das „Steel Wheels Live (Atlantic City 1989)“-Paket der ROLLING STONES veröffentlicht!

Liebe Stonerinnen und Stoner, liebe Freundinnen und Freunde unserer Homepage,

über das „Steel Wheels Live (Atlantic City 1989)“-Paket, das in der limitierten Version mit sechs Discs (DVD, Blu-ray, 4 CDs) an den Start gegangen ist, hatten wir bereits einige Beiträge veröffentlicht, die Ihr durch das Anklicken des nachstehenden Links aufrufen und nachlesen könnt.

> http://www.stones-club-aachen.de/?s=%27Steel+Wheels+Live%27 !

Nunmehr haben wir einen wunderbaren Beitrag dazu entdeckt, den wir nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet haben, da er keinem Stones-Fan verborgen bleiben darf.

The Rolling Stones – „ Steel Wheels Live (Atlantic City 1989)

VÖ: 25. September 2020 (Eagle Rock)

 

laut.de-Kritik

Mit Donald, Axl und Eric zurück in die Achtziger.

Review von

Es ist noch keine vier Wochen her, da beglückten Mick Jagger, Keith Richards und Co. ihre Anhängerschaft mit einem Deluxe-Reissue ihres elften Studioalbums „Goats Head Soup„. Nun dürfen sich die Fans der Rolling Stones über eine weitere Veröffentlichung ihrer Heroen freuen. Mit dem „Steel Wheels Live (Atlantic City 1989)“-Paket, das in der limitierten Version satte sechs Discs (DVD, Blu-ray, 4CDs) an den Start bringt, besteigen die Briten die Zeitmaschine und nehmen ihr Gefolge mit in eine Zeit, in der Axl Rose noch als rebellischer Rockstar durchging und azurblaue Seidenhemden der letzte Schrei waren.

Ja, Ende der Achtziger geht optisch und musikalisch ziemlich viel den Bach runter. Was im Dezember des Jahres 1989 aber definitiv bestens funktioniert, sind die rollenden Steine, die sich auf ihrer bis dahin größten Stadion-Tournee auf dem Zenit ihres Live-Schaffens befinden.

An jenem Abend in Atlantic City kommen so einige Band-Höhepunkte zusammen. Die nerdigen Jam-Auftritte der Herren Eric Clapton („Little Red Rooster„, „Boogie Chillen„) und John Lee Hooker („Boogie Chillen„) bleiben den Fans noch genauso lange im Gedächtnis wie die stimmgewaltige Performance von Axl Rose („Salt Of The Earth“) und der ‚messerscharfe‘ Vorab-Arschtritt für Donald Trump, der seinerzeit nur allzu gerne als Präsentator des großen Ganzen fungiert hätte. Ein erzürnter Keith Richards hatte aber was dagegen. Dreißig Jahre später holt man die Geschichte mit dem Messer und den Schlagringen mit einem besonders breiten Grinsen aus dem Archiv.

Aber zurück zur Musik: Auf der letzten Tour mit Langzeit-Bassist Bill Wyman ziehen die Stones alle Register. Die Tracklist deckt ein großes Spektrum der Bandgeschichte ab. Mit dabei sind natürlich zwischen 80s-Funk und 60s-Rock pendelnde Stücke des damals aktuellen Studioalbums „Steel Wheels“, bei denen vor allem das flotte „Mixed Emotions“ und das für den Grammy nominierte „Almost Hear You Sigh“ beeindrucken.

Mindestens genauso viel Aufsehen erregen Songs, die man eigentlich nur selten auf einem Stones-Konzert zu hören bekommt, darunter das hochemotionale „Ruby Tuesday„, der rockige und von vielen Bläsern begleitete „Sticky Fingers„-Klassiker „Bitch“ und der Arena-Schunkler „Salt Of The Earth“ vom Album „Beggars Banquet„.

Die Stimmung ist durchgehend mitreißend. Mick Jagger ist bestens bei Stimme, Keith Richards und Ron Wood duellieren sich im Minutentakt und sprühen dabei nur so vor Spielfreude. Unterstützt von satten Bläsern und emotionsgeladenen Background-Gesängen, die zwischen Blues, Rock und Pop auch noch viel Soul mit ins Spiel bringen, feiern die Stones den Moment und sich selbst als gäbe es kein Morgen.

Nach knapp zwei Dutzend Songs verwandelt sich das „Convention Center“ in ein Tollhaus. „It’s Only Rock ’n‘ Roll (But I Like It)„? Aber hallo! Das Finale lässt keinen Hochkaräter aus. „Brown Sugar„, „Satisfaction„, „Jumpin‘ Jack Flash„: Der Sack ist zu und die Meute jubelt. So soll es sein. Wer damals dabei war, der vergießt wohl auch heute noch Freudentränen. All die, die am 20. Dezember 1989 nicht vor Ort waren, dürfen nun endlich „nachfeiern“.

Trackliste:

  1.  Intro
  2. Start Me Up
  3.  Bitch
  4. Sad Sad Sad
  5. Undercover Of The Night
  6. Harlem Shuffle
  7. Tumbling Dice 
  8. Miss You 
  9. Terrifying
  10. Ruby Tuesday
  11. Salt of the Earth
  12. Rock And A Hard Place
  13. Mixed Emotions
  14. Honky Tonk Women
  15. Midnight Rambler
  16. You Can’t Always Get What You Want
  17. Little Red Rooster
  18. Boogie Chillen
  19. Can’t Bee Seen
  20. Happy
  21. Paint It Black
  22. 2.000 Lightyears From Home
  23. Sympathy For the Devil
  24. Gimme Shelter
  25. It’s Only Rock ’n‘ Roll (But I Like It)
  26.  Brown Sugar
  27. Satisfaction
  28. Jumpin‘ Jack Flash

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Durch den Klick auf den nachstehenden Link könnt Ihr den Beitrag direkt auf der Homepage von   lesen.

> https://www.laut.de/The-Rolling-Stones/Alben/Steel-Wheels-Live-Atlantic-City-1989-115242 !

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(Die Rolling Stones bei dem berüchtigen Konzert der „Steel Wheels“-Tour am 20.12.1989 Foto: Getty Images, Paul Natkin. All rights reserved.)

Manni Engelhardt -Stones-Club-Manager-

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