Die Rolling Stones haben ihre neue Single „Living In A Ghost Town“ veröffentlicht! Das ist dem ROLLING STONE heute einen breiten Kommentar wert!

Liebe Stonerinnen und Stoner, liebe Freundinnen und Freunde unserer Homepage,

die allergrößte, allerbeste und dienstälteste Rockband aller Zeiten und des Universums hat einen Song in Zeiten der CORONA-Hysterie (http://www.stones-club-aachen.de/?s=corona) komponiert und getextet.

Dazu meldet die internationale Presse: Die Rolling Stones haben ihre neue Single „Living In A Ghost Town“ veröffentlicht. Der Song stammt aus der Feder von Mick Jagger und Keith Richards und ist die erste neue Komposition der beiden seit acht Jahren!

Dazu steht folgender Beitrag im Stones-Club-Partner-Musikmagazin

Aus dem Off (14)

Corona-Tagebuchnotizen von Arne Willander: Living In A Ghost Town

Mick Jagger vor dem Carlyle Hotel in New York City, 1985

Mick Jagger vor dem Carlyle Hotel in New York City, 1985 Foto: Ron Galella Collection via Getty, Ron Galella. All rights reserved.
 

Gegen Mittag schickte Apple Music eine Mitteilung: Mick Jagger und Keith Richards sagen etwas zu ihrem neuen Song „Living In A Ghost Town“. Es war eine längliche, sachliche Überschrift, die eine große Sache verbarg. In mehreren Kapiteln äußert sich Mick Jagger zu dem Lied, das er in zehn Minuten schrieb, zur gegenwärtigen Situation und zur Konkurrenz mit den Beatles, eine Kalamität, die noch einmal aufs Tapet kam, als Paul McCartney kürzlich gegenüber dem drängenden Howard Stern bestätigte, die Beatles seien die bessere Band gewesen. In einem einzigartigen Akt diplomatischer Schläue entgegnet Jagger nun, und zwar zweimal: „He’s a sweetheart.“

Das wäre ein guter Songtitel, aber „Living In A Ghost Town“ ist auch nicht schlecht. Es ist die erste, nun: Single nach „Doom And Gloom“ vor acht Jahren, einem Schmankerl auf der Anthologie „Grrr!“, diesem Gorilla-Album. Die letzte richtige Platte ist so lange her, dass es schon gar nicht mehr wahr ist: „A Bigger Bang“ erschien vor 15 Jahren. Auch Jagger bekümmert das. Aber je länger dieses Album zurückliegt, desto unwahrscheinlicher wird eine neue Platte, desto mehr wachsen die Erwartungen, und zwar auch Jaggers Erwartungen: Dieses Album müsste großartig sein. Und so gibt es keines.Aber die Rolling Stones sind natürlich vor allem ein beweglicher Staat, der sich durch Tourneen, Spekulationen um Tourneen und Abschiedstourneen, geplante und verschobene Tourneen konstituiert. Deshalb erläutert Jagger auch ausweichend den Vergleich mit den Beatles: Er sei unzulässig, denn die Beatles gaben nach 1966 keine Konzerte mehr (ausgenommen eines auf einem Hausdach), und sie traten nie in einem Stadion auf, in dem sie sich selbst oder andere sie hören konnten. In Wahrheit hält Mick Jagger diese Frage für den langweiligsten Unfug auf Erden. Am Ende sagt er: Die Beatles gibt es seit 1970 nicht mehr. Er ist ein Sweetheart

.„Living In A Ghost Town“ ist genau die verschleppt vibrierende, bedrohliche Art von Rolling-Stones-Shuffle mit Shanty-Chor und Mundharmonika, die sie auch als Geister spielen könnten wie niemand sonst. Nachdem der Sänger sich als Gespenst vorgestellt hat (und einem nötigen Verweis im Intro auf „Ghost Town“ von den Specials), fasst er die missliche Lage zusammen: „Life was so beautiful/ Then we all got locked down.“ Angeblich war die Luft an diesem Ort einst erfüllt von Trommeln, Trompeten schmetterten, Saxofone röhrten, und niemanden kümmerte es, ob es Tag oder Nacht war. Mick Jagger erzählt also von einem Mick-Jagger-Ort.

Rolling Stones – „Living in a Ghost Town“:

Nun aber geht er nirgendwohin und ist ganz allein: „So much time to lose/ Just staring at my phone.“ Nach diesem herzzerreißenden Bild kommt der Sänger zur eigentlichen Sache. „Every night I’m dreaming/ That you’ll come and creep in my bed.“ Prediger predigten, Politiker verhandelten, Diebe stahlen – aber der Erzähler ahnte immer, dass alles zusammenbrechen würde. Und nun ist Ausnahmezustand, niemand ist in seinem Bett: „You can look for me/ But I can’t be found.“

Das Lied endet mit majestätischer Larmoyanz. „We were so beautiful/ I was your man about town/ Living in this ghost town/ Ain’t having any fun/ If I want a party/ It‘s a party of one.“ Hat man je ein traurigeres Poem gehört?

Als Antidot hörte ich sofort „Just Another Night“ von Jaggers Platte „She’s The Boss“ aus dem Jahr 1985: „I was lonely till I saw you at the station/ Give me just another night/ Cause I‘m freezing in this hundred dollar hotel room.“ Die Trommeln, die Trompeten und Saxofone, die einst die Luft erfüllten, sind also Metaphern!

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Durch den Klick auf den nachstehenden Link könnt Ihr den kompletten Beitrag auf der Homepage des lesen.

> https://www.rollingstone.de/corona-tagebuchnotizen-von-arne-willander-living-in-a-ghost-town-1972027/ !

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Als Stones-Club sagen wir dazu, dass nunmehr die Herausgabe des NEUEN STUDIO-ALBUMS nicht mehr fern ist.

Manni Engelhardt -Stones-Club-Manager-

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5 Antworten zu Die Rolling Stones haben ihre neue Single „Living In A Ghost Town“ veröffentlicht! Das ist dem ROLLING STONE heute einen breiten Kommentar wert!

  1. Eckhard Bergmann sagt:

    Hi zusammen,

    es gibt Hoffnung am Ende des Tunnels. Deswegen hört euch das einfach öfters an.>>
    THE ROLLING STONES:
    Click hier:> https://www.youtube.com/watch?v=RdhENdBYqdo
    Beste Grüße und bleibt gesund…
    …das wünscht euch euer
    Eckhard Bergmann („MountainMan50“)

  2. Harald Sojka sagt:

    Hallo Stones-Fan-Gemeinde!

    Habe mir soeben das Video zum neuen Song angeguckt. Geiler Song, Geiles Video! Jetzt kann es mit der Veröffentlichung eines neuen Albums nicht mehr lange dauern!
    Stonige Grüße
    Harald Sojka

  3. Werner Gorressen sagt:

    Hallo Manni,
    danke für den großartigen Beitrag.
    Das läßt wieder auf ein baldiges neues Album schließen. Wenn Mick Jagger nur 10 Minuten zum komponieren des Songs gebraucht hat…20 mal 10 Minuten , fertig ist ein neues Album.
    Es wird spannend.
    Gruß Werner

  4. Anke Restorff sagt:

    Hallo lieber Manni,

    …zweifelsohne trifft dieser neue Song der Stones…
    „Das Leben in einer Geisterstadt“…
    die momentane Situation sehr deutlich…in der
    wir uns befinden!

    Der Text bringt es völlig auf den Punkt und das Video dazu…
    Städte… so ohne Menschen, hat etwas utopisches…wie
    im Film.

    Aber, die Angst wird nicht gewinnen! Die Menschen…haben
    bereits unzählige Krisen durchlebt und überstanden.

    „Ändern…muss sich ein Großteil unseres gegenwärtigen Ver-
    haltens, wenn die Zivilisation überleben und gedeihen soll.“

    Bleiben wir gespannt…auf ihr kommendes Studio-Album!

    STONES FOREVER…FAN ANKE

  5. Gustav Schwenderling sagt:

    Herzlichen Dank für diese tolle Mitteilung!
    Der Stones-Club und der ROLLING STONE waren die ersten Berichterstatter: Meine Gratulation und meine Hochachtung.
    Gustav Schwenderling

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