Zu Keith Richards 76. Geburtstag erklärt unser Keith Richards-Gitarrist Tobias Lehmkühler auf die Frage des Club-Managers hin, weshalb gerade Keith sein musikalisches Vorbild wurde!

Liebe Stonerinnen und Stoner, liebe Freundinnen und Freunde unserer Homepage,

am gestrigen Tage konnte Keith Richards (http://www.stones-club-aachen.de/?s=keith+richards) seinen 76. Geburtstag feiern, den wir mit einem Beitrag auf unserer Homepage gewürdigt und auf unserer jüngsten stones-club-öffentlichen Sitzung beredet haben.Der Klick auf den nachstehenden Link führt Euch direkt auf unseren Geburtstagsartikel für Keith vom gestrigen Tage.

> http://www.stones-club-aachen.de/2019/12/18/keith-richards-ist-heute-76-jahre-alt-geworden-dazu-gratulieren-wir-ihm-als-rolling-stones-club-ganz-ganz-herzlich/ !

Heute hat auch das GMX-Online-Magazin diesen Keith Richards-Geburtstag mit einem kleinen Online-Beitrag gewürdigt. Durch den Klick auf den nachstehenden Link könnt Ihr auch diesen eitrag aufrufen und nachlesen.

> https://www.gmx.net/magazine/unterhaltung/musik/boesen-beatles-blick-zurueck-60-jahre-rolling-stones-34273466 !

Im Zusammenhang mit dem 76. Geburtstag des Keith hatten wir unserem Stones-Club-Mitglied und Keith Richards-Gitarristen, dem lieben  Tobias (Tobs) Lehmkühler (http://www.stones-club-aachen.de/?s=tobias+lehmk%C3%BChler)

(Eigenfoto zeigt Tobias Lehmkühler und Leonie Frings bei der Keith Richards-Ehrenveranstaltung aus Dezember 2018.)

die Frage gestellt, weshalb gerade Keith sein großes Vorbild geworden ist. Und die Antwort darauf hat Tobias uns soeben per nachstehend geposteten Beitrag zukommen lassen.

Manni Engelhardt -Stones-Club-Manager-

********************************************************** Tobias Lehmkühler teilt mit:

Warum gerade Keith?

Moin moin
KEITH RICHARDS IST 76!
Aus diesemAnlass fragte mich Manni jüngst, warum gerade Keith Richards mein Vorbild sei?
Musikalisch stimmt diese Aussage.
Der Mesch hat in seinem Leben genügend Meisterwerke erzeugt, hat sich von Weggefährten wie Graham Parson inspirieren lassen,

Bildergebnis für fotos von graham parson und keith richards

offenbarte einem Ike Turner die Fünfsaitige offene G Stimmung (Alternative Stimmung GDGBD von der A Saite nach oben), welche er selbst für sich entdeckt und perfektioniert hat (z.B.: Honky Tonk Women,  Brown Sugar, Sway,Jumping Jack Flash….).

Bildergebnis für fotos von keith richards und ike turner

(Foto aus https://tinaturnerblog.com/)

Auch im Studio schuf er mit zwar aufwendigen aber genutzten Tricks einen speziellen Gitarrensound, in dem er seinen Part auf einer Akustikgitarre in einen tragbaren Kassettenrecorder einspielte und dies dann voll aufgedreht in den gesamtmix stopfte.
So gab es eine Art natürlichen Overdrive (z.B. Street Fighting Man)
Seine Rhythmusgitarre umspielt geschickt den Beat und Bass, seine Soli sind pregnant und scharf wie bei seinem „Idol“ Chuck Berry.

Bildergebnis für fotos von keith richards und chuck berry

(Foto aus https://www.nme.com/news/music/keith-richards-chuck-berry-punch-2032290)

Das war es auch, was mich auf die Stones aufmerksam machte.
Oh Carol
Oh man…
Zum ersten mal hörte ich die Stones 1998, da war ich gerade drei Jahre alt.
Mein Vater besaß vier CDs der Stones, den guten Stoff, alte Coverversionen von Buddy Holly, Bo Didley …
Man könnte sagen, die Musik ihrer persönlichen Lieblinge, eben auch Chuck Berry
Oh Carol ist eines der Stücke, an die ich mich klar erinnern kann, sie immer im Kopf gehabt zu haben.

Ein bisschen mehr Pop als Chuck Berrys Original aber die Riffs und Licks…
Das hat den Dreijährigen damals doch beeindruckt, hat etwas in mir losgetreten.
Es klang so simpel und war doch so kraftvoll…
Als ich mich dann endlich selbst zehn Jahre später an die Gitarre machte, übertrug sich wohl frühkindliche Prägung aufs Imstrument…

Als Vorbild für alle Lebenslagen ist Keith allerdings nicht zu empfehlen!
Wer neun Jahre lang den Drachen jagt (oder wie Keith es sagen würde: den Motor am Laufen halten) taugt nichts für die Norm.
Zumindest fallen mir mehr Personen ein, welche den Absprung nicht schafften als erfolgreiche Entzugsklinikpatienten.
Leider.

Deshalb: Musikalisch ist Keith mein absoluter Favorit,  gerade auch deshalb, weil er so facettenreich ist, was das Gesamtwerk angeht (man darf ja nicht Xpensive Winos Platten vergessen oder die Toronto Bootlegs)
Er ist einer der letzten Dinosaurier des Rock n Rolls!
Das wandelnde Riff und als solches jetzt schon unsterblich!

In diesem Sinne wünsche ich Frohe Festtage und „n juten“ Rutsch ins neue Jahr!

Mit stonigsten Grüßen Euer
Tobias

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