Unser Stones-Club-Mitglied „MountainMan50“ zur „Woodstockmania… und kein Ende“!

Liebe Stonerinnen und Stoner, liebe Freundinnen und Freunde unserer Homepage,

unser Stones-Club-Mitglied „MountainMan50“, kein anderer als der liebe Eckhard Bergmann (http://www.stones-club-aachen.de/?s=mountainman50) hat uns die nachstehende Mitteilung unter dem Titel „WOODSTOCKOMANIA… UND KEIN ENDE!“mit der Bitte zukommen lassen, diese zu lesen und ihm gegebenenfalls ein Feedback dazu zu geben.

                       Bildergebnis für fotos von eckhard b. hendrix fan

Wir haben seiner Bitte entsprochen und die Mitteilung auf unsere Homepage gepostet.

Ein Feedback hat der Stones-Club-Manager bereits unter den Beitrag gepostet.

Manni Engelhardt -Stones-Club-Manager-

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„MountainMan50“ zu

Woodstockomania…und kein Ende!

Hallo, liebe Leute!

Einfach mal lesen….und? Euer Feedback dazu?

Danke!

Beste Grüße

Eckhard Bergmann

Hendrix-Fans.de

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Woodstock 1969 – 2019 …und kein Ende! 

Wir waren Sternenstaub… 

Dass mit Woodstock eine neue Epoche anbrach, betonen

oft besonders jene, die nicht dabei waren.

Für Bob Dylan hingegen war das Festival nur

„ein neuer Markt für gebatikte T-Shirts“.

Was bleibt von drei Tagen, die die Welt umarmten?  

Woodstock war durch Bob Dylan berühmt geworden, aber er war gewiss nicht der Erste, der aus der Stadt hinaus aufs Land zog, in dieses Dorf weit oben im Bundesstaat New York. Seit der vorletzten Jahrhundertwende wurde hier auf Teufel und Buddha komm raus getöpfert, gemeißelt und gepinselt. Erschöpfte Stadtfräcke suchten die Landluft, warfen sich in indigene Trachten und übten sich als blutige Laien am Hackbrett und an der Fiedel. Schwer verständliche oder auch nur gut gemeinte Dramen wurden aufgeführt und manches auch von John Cage. Spät kam sogar ein deutscher Autor in diese Künstlerkolonie, der ehemalige Kriegsberichterstatter Kurt W. Marek, der als C. W. Ceram so weltberühmt geworden war, dass er hier, nur hier, einen neuen Bestseller schreiben konnte, „Der erste Amerikaner“. 

Der erste Amerikaner, der sich mit frisch verdientem Geld aus der Musikindustrie in Woodstock ansiedelte, war Peter Yarrow, Sänger des Trios Peter, Paul and Mary, das mit der A-cappella-Version eines schlichten Songs namens „Blowin‘ in the Wind“, den ein so gut wie unbekannter Dichter geschrieben hatte, einen Millionenerfolg erzielte. Yarrows Manager Albert Grossman folgte dem Drang aufs Land, schließlich auch Dylan, ein weiterer Klient Grossmans, von dem er sich bereits zu lösen begann. Der Vertrag endete genau am 16. August 1969, als das Festival bereits im schönsten Gang war. Dylan war allerdings nichts dabei. 

Auch wenn sich die Veranstalter hundert Mal auf seinen Ruhm beriefen, der Woodstock-Künstler Dylan hatte keine Lust auf Woodstock. Selbst wenn er eine ganze Generation entzündet hatte, er wollte nicht ewig den Protestonkel machen. Dylan war nicht mehr der Dylan, der einmal „Masters of War“ geschrieben hatte, der vor der atomaren Apokalypse gewarnt und für die Bürgerrechtsbewegung gesungen hatte. Der neue Dylan war ein Familienmensch, der in der Bibel las und dort die Namen für die Kinder fand, die er mit altväterlichem Fleiß zeugte. Ein weitgehend erfundener Unfall mit seinem Motorrad hatte ihn von Grossmans mörderischem Tourneeplan befreit, er konnte jetzt auf den branchenüblichen Treibstoff verzichten, nahm zu und ließ sich einen Zierbart stehen. Seine Fans ließen ihm dennoch keine Ruhe, passten ihn beim Einkaufen ab, stiegen ihm sogar aufs Dach seines Holzhauses. Er musste in eine Seitenstraße umziehen, dann kaufte er ein Haus in New York und kehrte in die Stadt zurück.

Woodstock lebt von den Erinnerungen derer, die nicht dabei waren. Wie bei der Premiere von „Le Sacre du Printemps“ oder der „Dreigroschenoper“ wollte jeder gleich gewusst haben, dass von hier und heute eine neue Epoche der Weltgeschichte ausging. Joni Mitchell war nicht dabei, sondern saß stattdessen bei den Hippies in Manhattan, weil sie einen wichtigen Auftritt im Fernsehen nicht versäumen durfte, aber sie schrieb ihrer Generation die Erlösungshymne. „We are stardust, we are golden/We are ten billion year old carbon/And we got to get ourselves back to the garden.“

Frömmer, geschichtsbewusster, amerikanischer ging es nicht: Gottes eigenes Land hatte zurück in den Garten Eden gefunden. Das Paradies war ein großer Abenteuerspielplatz, auf dem vierhunderttausend (Joni Mitchell schlug aus prosodischen Gründen noch ein Viertel drauf) für dreieinhalb Tage wieder sein durften wie die Kinder. Im Abspann des Woodstock-Films erklingt das Lied in der Version von Crosby, Stills, Nash & Young, die tatsächlich in Woodstock aufgetreten waren, und damit war es fixiert im ewigen Gedächtnis.

Als Abbie Hofman, einer der Anführer der Yippies, einen Monat später in Chicago vor Gericht stand und nach seinen Personalien gefragt wurde, machte er keine Angaben zu seinem Wohnort, sondern bezeichnete sich als Mitglied der „Woodstock-Nation“. Er ging damit einem über Nacht kreierten Mythos auf den Leim: dass eine neue Gesellschaft entstehen würde, doch war es mit der schon fast wieder zu Ende.

Die Sechzigerjahre waren im Wesentlichen ein Werk der Beatles, doch waren sie, was keiner wissen sollte, wie die Kulturrevolution in diesem Sommer selber bereits Geschichte. Die vier beendeten die Aufnahmen für „Abbey Road“, ihr letztes gemeinsames Album, und überquerten am 8. August für das Cover den Zebrastreifen vor dem Studio. Die Rolling Stones hatten ihr eigenes Ende mit knapper Not überlebt, indem sie den unberechenbaren Gründer hinauswarfen; Brian Jones ertrank danach in seinem Swimmingpool. Seine treulosen Freunde widmeten ihm im Hyde Park ein Abschiedskonzert: mehrere Hundert weiße Schmetterlinge und Verse von Percy Bysshe Shelley auf den toten John Keats: „Er ist nicht tot, er schläft auch nicht,/ er ist erwacht vom Traum des Lebens.“ 

Bereits Dennis Hoppers Film „Easy Rider“ war ein Requiem gewesen. Die Langhaarigen, die mit Drogen dealen und als neue Eroberer ein einfaches, naturbelassenes Amerika suchen, werden, nachdem sie bereits eingesperrt waren, von Rednecks einfach abgeknallt. Der junge Filmemacher Wim Wenders im fernen Deutschland fühlte sich mitgemeint: Er merkte, „dass ich tatsächlich aussehe wie die Leute in dem Film, dass ich die Musik von Jimi Hendrix mag, dass ich in vielen Lokalen nicht bedient werde, dass ich auch wegen NICHTS im Gefängnis gesessen habe“.

Die Grenze wurde im Film überdeutlich gezogen: Jack Nicholson, der einen Anwalt spielt, behält seinen Büroanzug an, wechselt aber als Beifahrer zu den Bikern. Er kifft mit den beiden, fantasiert vom wahren Leben und wird damit zum Überläufer. Die Strafe ist hart und vollkommen logisch: Die Dorfwächter bringen ihn um. Der Film kam am 14. Juli 1969 heraus und die Woodstock-Nation erklärte die Sezession vom Festland. 

Als Richter und Henker und schließlich als Totengräber dieser neuen Generation hatte sich ein fast lebenslanger Sträfling angeboten. Charles Manson ruinierte im Sommer 1969 die Sechzigerjahre, aber glichen sich Manson und David Crosby nicht wie ein langes Haar dem anderen? Er hatte sich der „aufgegebenen Kinder Amerikas“ angenommen, gründete eine eigene „family“ und führte sie aus der alten Welt in die Wüste, wo sie sich vom Abfall der Wohlstandsgesellschaft ernährten. Die LSD-Tabletten gingen von Hand zu Hand, als wär’s die Hl. Kommunion.

Dann schickte er sie zum Morden los. Die „pigs“ sollten umgebracht werden, in den Straßen sollte nach einem völlig missverstandenen Lied der Beatles „Helter Skelter“ ausbrechen und Blut fließen, die verhasste Zivilisation endlich untergehen. Die schwangere Schauspielerin Sharon Tate und sechs weitere Menschen mussten für diesen wüsten Traum sterben. 

Der Schriftsteller Ed Sanders, noch ein Mann aus Woodstock, reiste nach Ergreifung der Täter nach Los Angeles, um der Welt zu berichten, dass Charles Manson eine Erfindung der Cops, Teil einer großen amerikanischen Verschwörung gegen die Gegenkultur sei, und musste erfahren, dass Blumenkinder zwar keiner Fliege etwas zuleide tun, aber ohne Weiteres morden können. 

In Woodstock, in der Woche drauf, blieb alles legendär friedlich, anders als vier Monate später, als die Rolling Stones ihr eigenes Woodstock feiern wollten. Wie wenig friedensstiftend die Gegenkultur war, wurde in Altamont offenbar, als bei einem weiteren Hippie-Konzert vor den Augen der Musiker ein Schwarzer erstochen wurde. Mit auf der Bühne saß der Drogenprophet Timothy Leary, ein in die Popkultur entlaufener Professor. Für Ordnung sorgten die Hells Angels, die sich mit Hakenkreuzen vom Flohmarkt schmückten. 

1969 war für die USA das zweitschlimmste Jahr im Vietnamkrieg; 11 780 Amerikaner fielen im Dschungelkampf, jeden Monat starben weitere Tausend Männer, die so jung waren, dass sie zu Hause weder wählen noch Alkohol trinken durften.

Die Wehrpflicht erfasste nicht nur die Minderheiten, sondern griff auch nach den weißen Studenten an der Ost- und Westküste, denen der Vietcong die vorgezeichnete Laufbahn in eine Anwaltskanzlei oder eine Bank zu verhageln drohte. Studenten verbrannten ihre Einberufungsbefehle, an die dreißigtausend junge Männer flohen ins Ausland, um sich dem jederzeit möglichen Tod in Vietnam zu entziehen. 

Drei künftigen US-Präsidenten gelang es mit Geschick und willigen Ärzten, den Einsatz in Vietnam zu vermeiden. Einer von ihnen, George W. Bush, Sohn eines einflussreichen Abgeordneten, versteckte sich in einer texanischen Flugstaffel. John Fogerty, der allerdings gedient hatte, schrieb ein Lied mit dem Titel „Fortunate Son“. Es kam einen Monat nach seinem Auftritt mit Creedence Clearwater Revival in Woodstock heraus und durfte natürlich nicht bei jedem Sender gespielt werden, weil hier die sozialen Missverhältnisse beklagt wurden: „It ain’t me, I ain’t no senator’s son.“ 

In Woodstock trug Country Joe McDonald den I-feel-like-I’m-fixin‘-to-Die-Rag vor, die Parodie eines militärischen Ertüchtigungslieds, das auf die berühmte Zeile hinausläuft: „Next stop is Vietnam“. Das war aber auch während dieser „drei Tage mit Frieden und Musik“ kein Spaß; bereits am Montag danach drohte wieder die Einberufung.

Joan Baez war erkennbar schwanger, als sie die Bühne betrat; ihr Ehemann saß wegen seines Widerstands gegen die Einberufung im Gefängnis. Begleitet von dessen Mitstreiter Jeffrey Shurtleff, der ihre sonst so klirrklare Stimme etwas dämpft, singt Baez einen langsamen Walzer, den Roger McGuinn und Gram Parsons ursprünglich einem feindlichen Discjockey zugedacht hatten, „He’s a drug store truck drivin‘ man“. Nicht nur aus Reimgründen heißt es von ihm „He’s the head of the Ku Klux Klan“. 

Shurtleff widmet das Lied Ronald Reagan, damals Gouverneur von Kalifornien, der im Mai gegen die protestierenden Studenten von Berkeley die Nationalgarde gerufen hatte. „When summer comes rollin‘ round/ we’ll be lucky to get out of town“, und am besten nach Woodstock. 

Der Mann zum Fürchten war 1969 gar nicht Reagan, sondern der neue Präsident, der die Vietnamisierung des Krieges versprochen hatte und dafür noch mehr Truppen nach Südostasien schicken wollte. Richard Nixon war im Herbst zuvor gegen all die Demonstrationen, gegen die viel beschworene Gegenkultur ins Amt gewählt worden, und er zögerte nicht, sich gegen die Hippies mit der silent majority des Landes zu verbünden. Die schweigende Mehrheit schweigt bis heute.

So schön die Stimme von Joan Baez war, so harmlos der Auftritt von Sha Na Na, so vielstimmig gegen den Regen angebetet wurde, so schön Crosby, Stills & Nash die Suite „Judy Blue Eyes“ singen und so postapokalyptisch am letzten Morgen die zersplitterten Klänge des „Star Spangled Banner“ über die völlig erschöpften Massen dahinschweben, es standen an diesen drei Augusttagen auch drei Todgeweihte auf der Bühne. Janis Joplin und Jimi Hendrix würden unter Einfluss gängiger Drogen im nachfolgenden Jahr sterben; Alan Wilson, der mit seinem einschmeichelnden Tenor für Canned Heat die zweite Woodstock-Hymne gesungen hatte, „Goin‘ Up the Country“, sollte sich im September 1970 das Leben nehmen. We are stardust, we are golden, doch Sternstundenmusik hat ihren Preis. 

Charles Reich, Juraprofessor in Yale und dort der Lehrer von Bill und Hillary Clinton, beobachtete „Kreislaufstörungen im amerikanischen Organismus“ und schrieb nach Woodstock einen Bestseller, „The Greening of America“ (Die Welt wird jung), der aus einem Pamphlet im New Yorker hervorging. Im rhetorischen Furor dem Chiliasmus von Karl Marx und Herbert Marcuse nacheifernd, diagnostizierte Reich, dass „wir uns der Herrschaft des Marktes und der Technik unterworfen haben“. Allerdings käme es nicht darauf an, die große Maschine zu bekämpfen, sondern sie als „Werkzeug des Menschen“ zu nutzen, für die „nichtmateriellen Elemente der menschlichen Existenz, also der natürlichen Umwelt und der geistigen Elemente, die im Strom der materiellen Entwicklung untergegangen sind“. 

Professoren protestierten gegen den Krieg, ketteten sich vor den Einberufungsbüros an, weigerten sich, weiter Steuern zu bezahlen. Der bereits 42-jährige Naturfreund Reich hatte die Gegenkultur in San Francisco mit eigenen Augen gesehen und entwickelte nach Woodstock einen ungeheuren Optimismus: „Immer mehr Leute sind unzufrieden, protestieren gegen irgendetwas, kommen in Konflikt mit dem Staat. Immer mehr Gruppen werden militant, weil sie unterdrückt werden und darauf mit Radikalisierung reagieren.“

Der Professor wurde immer euphorischer und schrieb sich in ein Crescendo hinein: „Wenn junge Menschen mit dem Staat in Konflikt kommen, nehmen ihre Eltern Anteil daran; Kriegsdienstverweigerer haben Eltern; Jugendliche, die von der Polizei geschlagen werden, haben Eltern, ebenso wie die, die verhaftet werden, weil sie Drogen besitzen. Es häufen sich die Fälle, dass Kinder ihre Eltern dazu bewegen, ihren Lebensstil und ihre Politik anzunehmen.“ Und: „Der neue Lebensstil ist nicht mehr auf einige Universitäten beschränkt, er tritt in allen Teilen des Landes auf; er überschwemmt auch die Provinz.“ So kann man genau richtigliegen und sich gleichzeitig gründlich täuschen. 

Der Großstädter braucht heute wie vor fünfzig Jahren den Gang aufs Land oder doch die Illusion, dass es außerhalb der grauen Mauern ein anderes, ein echteres Leben gibt, ein Paradies. Doch anders als bei der Woodstock-Nation reicht das selber gebastelte Naturverständnis von 1969 nicht mehr aus. Die unsentimentalen Aktivisten von „Fridays for Future“ mögen ein wenig vom Gerücht Woodstock zehren, aber sie geben sich nicht mit Frieden und Liebe zufrieden. Wer die ganze Welt umarmen will, kann sie nicht auch noch retten. 

„Woodstock war nichts“, würde Dylan später sagen, „nur ein völlig neuer Markt für gebatikte T-Shirts. Es ging um Anziehsachen. Heute beschäftigen sich die gleichen Leute mit Computern.“ Die Selbstermächtigung gegen die „Gebieter der menschlichen Existenz“, die Charles Reich propagiert hatte, fand tatsächlich statt. Sie kam durch Hippies wie Bill Gates und Steve Jobs (der nicht zufällig mehrere Jahre der Geliebte von Joan Baez wurde), die den kleinen Computer und seine Nutzanwendung für jeden erfanden; er brauchte nicht einmal lange Haare zu haben. 

Ein gar nicht mal so entfernter Verwandter der Woodstock Nation ist schließlich Mark Zuckerberg. Er hat der Maschine so viel abgeschaut, dass er heute selber eine anbieten kann, die größte der Welt: Facebook. Woodstock hat auf der ganzen Linie gesiegt und damit verloren.

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Feedback des Stones-Club-Managers zu der Passage:

„Die Rolling Stones hatten ihr eigenes Ende mit knapper Not überlebt, indem sie den unberechenbaren Gründer hinauswarfen; Brian Jones ertrank danach in seinem Swimmingpool. Seine treulosen Freunde widmeten ihm im Hyde Park ein Abschiedskonzert: mehrere Hundert weiße Schmetterlinge und Verse von Percy Bysshe Shelley auf den toten John Keats: „Er ist nicht tot, er schläft auch nicht,/ er ist erwacht vom Traum des Lebens.“ 

Diese Passage zeugt nicht von Sachwissen. 

1. Das HYDE-PARK-KONZERT am 05. Juli 1969, bei dem ich selbst zugegen war, wurde nicht als Brian Jones-Gedächtniskonzert geplant. Dieses Konzert war bereits Monate zuvor geplant worden. Der Tod des Brian Jones brachte Mick Jagger zu der Überlegung, dieses bereits geplante Freikonzert in ein Brian-Jones-Gedächtniskonzert umzufunktionieren.

2. Bei diesem Konzert waren 500.000 Stones-Fans aus aller Welt angereist. Es war ein Happnig der besonderen Klasse und Güte, von dem sich die Woodstockveranstalter mit Sicherheit einiges abgeschaut haben.

3. Das Konzert fand bei sommerlichem Wetter statt. Es versank also nicht im Schlamm, wie es bei Woodstock der Fall war!

4. Es traten neben THE ROLLING STONES folgende Bands auf:

SCREW,

KING CRIMSON,

ALEXIS KORNER´S NEW CHURCH,

ROY HARPER,

THE BATTERED ORNAMENTS,

FAMILY,

THIRD EAR BAND.

5. Die weißen Schmetterlinge ließen nicht THE ROLLING STONES fliegen, sondern der damalige Stage-Manager von BLACKHILL ENTERPRISES, kein anderer als Sam Cutler.

6. Das Konzert STONES IN THE PARK war mehr als ein Erfolg! Es war für THE ROLLING STONES wegweisend, bis hin zu dem größten Konzert aller Zeiten an der COPA CABANA mit 1. 200. 000 Menschen!

Manni Engelhardt -Stones-Club-Manager-   

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2 Antworten zu Unser Stones-Club-Mitglied „MountainMan50“ zur „Woodstockmania… und kein Ende“!

  1. Werner Gorressen sagt:

    Hallo Manni,
    deinem Kommentar möchte ich noch etwas hinzufügen:
    Ausstieg aus der Band und Tod
    Nachdem die Rolling Stones wegen des desolaten Zustands von Brian Jones seit 1967 nicht mehr auf Tournee waren und dessen Mitarbeit an den Studioaufnahmen immer weniger wurde, beschlossen die Stones, sich von ihrem früheren Leader zu trennen. Mick Jagger, Keith Richards und Charlie Watts fuhren am 8. Juni 1969 auf die Cotchford Farm und teilten ihm ihren Entschluss mit. Jones akzeptierte und nahm das Angebot einer einmaligen Abfindungszahlung von 100.000 Pfund sowie 20.000 Pfund jährlich, solange die Rolling Stones existieren, an. Am 9. Juni 1969 wurde die Trennung per Presseerklärung bekanntgegeben. Es war von einvernehmlicher, wegen unterschiedlicher musikalischer Präferenzen erfolgter Trennung die Rede. Laut seinem „alten“ Mentor Alexis Korner wollte Jones eine neue, progressive Bluesband gründen, um seine musikalischen Ideen zu verwirklichen. Jones schien sich im ländlichen Sussex gut zu erholen. (Ausschnitt aus einem Artikel über Brian Jones bei WikiPedia)
    Es wird immer von einem „Rausschmiß“ aus der Band berichtet, jedoch die Hintergründe dabei nicht genug belichtet. Eine Trennung ist oft für beide Seiten besser als den Spass an der Musik zu verlieren.
    Liebe Grüße
    Werner Gorressen

  2. Angela Müller-Klepzig sagt:

    Hallo Manni,
    wie hat der Club es in seinem Beitrag vom 28.02.2011 ( http://www.stones-club-aachen.de/2011/02/28/brian-jones-wre-heute-69-geworden/) u. a. richtig gepostet: „Nach einem Krach mit Mick Jagger und den anderen drei Stones hat Brian Jones gestern Abend die Band verlassen. Jones erklärte in seinem Haus in Sussex: ´Ich fühle mich mit unseren Platten nicht mehr identisch´. Ein unbekannter Gitarrist wird ihn ersetzen. Es handelt sich um den 20jährigen Mick Taylor, bisher Gitarrist bei John Mayall.“
    Für mich steht fest, dass es ein Rausschmiss war, den Mick über einen Streit mit Brian herbeigeführt hat. Dieser Streit war notwendig, damit Brian die Band zwangsweise verließ und somit die Weiterentwicklung der Gruppe durch seinen lethargischen Zustand nicht weiter verhindern konnte. Diejenigen, die glauben, dass es die Stones auch mit Brian heute noch geben würde, sitzen nach meiner Meinung einem längst ausgeträumten Traum auf, der nie Realität geworden wäre.
    Alle Interpretationsversuche sind verfehlt, denn die Fakten sprachen und sprechen bis heute zu für sich.
    Angela Müller-Klepzig

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