STONES-CLUB-INTERVIEW mit der clubassoziierten Stones-Tribute-Band „CHARLIE“: „Wir spielen überall, wenn es der Kalender zulässt!“

Liebe Stonerinnen und Stoner, liebe Freundinnen und Freunde unserer Homepage,

mit der stones-club-assoziierten Tribute-Band „CHARLIE“ (http://www.stones-club-aachen.de/?s=tribute+band+charlie) führten wir ein interessantes Interview.

Bildergebnis für fotos von der tribute band charlie im stones club

Dieses Interview haben wir nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet.

Das Interview führten wir mit dem musikalischen Direktor der Band, dem lieben Tobias Lehmkühler = TK (http://www.stones-club-aachen.de/?s=tobias+lehmk%C3%BChler), und dem Frontmann der Formation, dem lieben Patrick Gier = PG (http://www.stones-club-aachen.de/?s=patrick+gier), die für die Band die Fragen beantwortet haben.

Für den Stones-Club führte Manni Engelhardt das Interview durch.

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(Foto des Toni Dörflinger zeigt die Formation bei ihrem Konzert aus 2018 im Saal der Gaststätte „EN DE KESS“.)

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                  I N T E R V I E W

Frage: Wie viele Jahre ist die STONES-TRIBUTE-BAND „CHARLIE“ jetzt on Stage?

TR: Wir sind im dritten Jahr.

PG: In dieser Zeit haben wir es geschafft unserem Ziel gerecht zu werden uns als neue Stones-Tribute-Band in der StädteRegion Aachen zu etablieren und dazu beizutragen, den Sound und die Energie der Rolling Stones auch hier in der Region – fernab der ganz großen Bühnen – weiter leben zu lassen und auch für jüngere Generationen attraktiv zu machen.

Frage: Ist „CHARLIE“ aus ihrer Band-Sicht mittlerweile in Stones-Fan-Kreisen angekommen? 

TR: Denke schon. Bei jedem Gig sind auch immer wieder Gäste anwesend, die auch z.B. die Veranstaltungen des Stones-Clubs  (z.B. Gigs mit The Dirty Work etc.. ) besuchen.

PG: Besonders toll ist es zu sehen, dass es mit unserem Konzept tatsächlich gelingt mehrere Generationen bei unseren Auftritten zu vereinen und gemeinsam einen tollen energiegeladenen Abend zu haben.

Frage: Was hat „CHARLIE“ seinerzeit motiviert, sich beim Rolling Stones-Club-Aachen/Stolberg zu assoziieren?

TR: Der Stones Club vernetzt deutschlandweit die Fans. Dies ist Grund Nummer eins. Des weiteren gab es seit der Assoziation bereits mehrere gemeinsam gestaltete Events und Teile der Band treten ja auch schon seit Jahren mit der stonesclubeigenen Tributband auf… es war also mehr eine Frage der Zeit.

PG: Davon abgesehen, sind die meisten unserer Bandmitglieder bereits vor der offiziellen Angliederung der Band dem Club als Einzelmitgkieder beigetreten. Das hatte vor allem auch damit zu tun, dass der Club unter der Führung von Manni Engelhardt eine unschätzbar wertvolle kulturelle Arbeit in der Region macht, die man vor allem als Musiker respektieren und unterstützen sollte.

Frage: Wie ist denn bei „CHARLIE“ mit der Rollenverteilung? Wer ist Keith, wer ist Mick, Ronnie usw.?

TR: Alles wie gehabt.

PG: Die Besetzung ist seit der Bandgründung nicht verändert worden.

TL: Wir wollen als Tribute-Band natürlich den „Flair“ und den Sound nachstellen, also brauchen wir ein passendes Lineup. Wir haben Patrick als Sänger (wir nennen ihn PatMick), einen experimentierfreudigen Drummer (Boris), Tobias Breitenstein übernimmt die Bassparts, Sally macht uns den Woody und mir obliegt der Part des Keith.

PG: Wichtig ist uns allerdings, dass wir die Musik der Stones nicht einfach nur 1 zu 1 nachspielen, sondern wir wollen diese lebendig rüber bringen. Daher sind Vergleiche mit den Original-Stones natürlich erlaubt und schmeichelhaft, aber nicht unbedingt unser Ziel. Wichtiger wäre uns, wenn die Zuschauer eines unserer Konzerte anschließend nach hause gehen und sagen, dass war ein toller Abend und die Jungs haben die Sachen so rüber gebracht, als könnten es ihre eigenen Stücke sein. Das wäre wirklich eine Ehre, denn dann wäre es uns gelungen die Energie und die Leidenschaft der Musik mit unseren eigenen Mitteln rüber zu bringen.

Frage: Im Augenblick hört man weniger von „CHARLIE“. Macht die Band eine schöpferische Pause und/oder plant sie derzeit neue Projekte?

TR: Wir üben neue Songs ein nachdem wir eine kurze Pause hatten.
Neue Projekte und Gigs (auch mit anderen Bands zusammen) sind geplant. Man darf also gespannt sein.

PG: Wir haben in der letzten beiden Jahren zahlreiche tolle Locations kennengelernt und bespielt. Dabei haben wir viele tolle Menschen getroffen und kennen gelernt. Das darf und soll gerne so weiter gehen. Aber manchmal braucht man eine Pause, um in sich zu gehen zu können oder andere Projekte zu verfolgen. So kann man neue Ideen entwickeln und frische Energie tanken.

Frage: Werden Mitglieder von „CHARLIE“ beim STONES-CLUB-SILBERJUBILÄUM am 06. Juli 2019 und/oder beim Empfang der  Akteur/Innen am Vortag zugegen sein?

TR: Also ich selber werde vor Ort sein, da ich mit the Dirty Work selber auftrete, der Rest würde auch gerne anwesend sein, nur muss die Band gleichzeitig in Eschweiler aufbauen, wo wir jedes Jahr im Rahmen des Eschweiler Musik Festivals fester Bestandteil der Kneipenrallye sind. Das wird also auch für mich selber zeitlich knapp.

PG: Gerne wären wir bei künftigen Großveranstaltungen des Stones-Clubs Bestandteil des Bühnenprogrammes. Ich bin sicher, dass sich dazu Gelegenheiten finden werden.

Frage: Würde „CHARLIE“ in Zukunft auch einen Stones-Club-Gig in einem noch zu findenden Rahmen geben?

PG: (lacht) Wenn die Gage stimmt. Nein, im Ernst, es wäre uns eine Freude weitere gemeinsame Projekte anzugehen. Wir haben allergrößten Respekt vor der Arbeit des Clubs, insofern werden wir uns bei den notwendigen Rahmenbedingungen sicher einig werden.

TR: Solche Veranstaltungen gab es im übrigen schon und es wird, wenn es nach uns geht, sicher auch weitere geben. Warum auch nicht?

Frage: Wie ist der Altersschnitt der Band?

TR: Das Alter der Bandmitglieder liegt zwischen 23 und 66 Jahren.

PG: Die Stones selber sind das lebendige Beispiel dafür, dass Rock’n’Roll zeitlos ist und jedes Alter erreichen kann. Unsere Besetzung ist ein weiterer Beleg dafür.

Frage: Wer ist das jüngste und wer ist das älteste Bandmitglied?

TR: Das wären dann Sally mit derzeit 66 und meine Person, derzeit 23.

Frage: Wird „CHARLIE“ in Zukunft einen eigeneren Stil für das Covern der Rolling Stones-Songs entwickeln?

TR: Da wir nur interpretieren, drücken wir den Songs schon automatisch unseren eigenen Stempel auf. Manches ist schneller, rockiger, mal auch ruhiger oder gediegener als die Vorlage bisweilen lassen wir andere Musikrichtungen – Wie etwa Reggae-Einflüsse in unsere Arangements einfließen. Wir orientieren uns aber auch gerne unsere Live an den Plattenversionen. Alles für den besten Mix.

Frage: Geht „CHARLIE“ regelmäßig in den Proberaum und hält sich dadurch musikalisch TOP-FIT oder treffen sich die Bandmitglieder eher sporadisch?

TR: Geprobt wird regelmäßig. Allerdings fügen wir in den Proben nur die vorbereiteten Parts der verschiedenen Mitglieder zusammen. Wir haben drei Sänger. Da wird sich zum Beispiel abgesprochen wer welche Harmonie oder Melodie übernimmt.

PG: Das Repertoire steht ja im großen und ganzen. Hin und wieder kommen – wie derzeit im Prozess- neue Stücke hinzu. Dann wird natürlich öfters geprobt. Wenn Auftrittsreihen anstehen sind wir ja eh im Fluss und spielen automatisch öfters zusammen.

Frage: Gibt es für „CHARLIE“ noch Wunschlokalitäten für künftige Auftritte?

PG: (schaut Tobi an und lacht) Wembley.

TR: (lacht) Wir spielen überall wenn es der Kalender zulässt.
Im Rio in Eschweiler würden wir gerne mal ein Konzert geben. Das wäre einer meiner persönlichen Favoriten. Was sagst Du Paddy?

PG: Rio wäre fein. Im Grunde sind wir immer interessiert daran, neue Locations kennen zu lernen und zu bespielen. Gerne würden wir künftig auch über die StädteRegion hinaus Konzerte geben. Mit Düren und Viersen haben wir im Vorjahr einen Anfang dafür gemacht.

Frage: Wie steht „CHARLIE“ OPEN-AIR-Veranstaltungen gegenüber?

TR: durchweg positiv solange das Equitment nicht nass werden kann.

PG: Open Airs haben wir schon ein paar mal gespielt. Dies ist eine besondere Herausforderung, da man sich bei einem solchen Auftritt ganz anders präsentieren muss, um die gleiche Wirkung zu erzielen. Bisher sind bei CHARLIE drinnen wie draußen jedes mal die Funken geflogen.

Frage: Spielt „CHARLIE“ auf Wunsch auch unplugged oder lehnt die Band das grundlegend ab?

TR: Lustig. Ich selber hatte etwas entsprechendes schon mal überlegt, doch egal wie Du es machst, ganz „unplugged“ wird es nie. Bei einigen Songs greife ich aber gerne zur Akkustikklampfe. Das bringt immer eine gewisse Stimmung mit sich. Man kann hier also fast sagen, wir spielen einige Sachen „stripped“.
Auch wieder im Sinne der Vorlage.

Frage: Kann „CHARLIE“ auch für Privatfeste von Stones-Fans gemietet werden?

TR: Klar!

PG: Selberstverständlich. Gerne sogar. Solche Anfragen gibt es auch immer wieder mal. Interessenten können sich gerne via Facebook (https://www.facebook.com/events/895766610632825/) oder per E-Mail mit uns in Verbindung setzen. charlie-rollingstonestribute@web.de

Manni Engelhardt: Herzlichen Dank sage ich Euch für dieses Interview.

TG & PG: Der Dank ist ganz auf unserer Seite.

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4 Antworten zu STONES-CLUB-INTERVIEW mit der clubassoziierten Stones-Tribute-Band „CHARLIE“: „Wir spielen überall, wenn es der Kalender zulässt!“

  1. heinz-peter cormann sagt:

    hi manni, hi stones-club-fans,
    das interview ist sehr gut gelungen, wie ich finde.
    allerdings stört mich die aussage darüber, dass die bandmiglieder einer stones-club-geförderten formation nicht beim 25. geburtstag des clubs zugegen sein können. die vorbereitung bzw. der aufbau für einen gig kann unmöglich zwei tage dauern. diese zeit benötigt selbst deutschlands beste stones-tribute-band „starfucker“ nicht, um aufbau und soundcheck zu tätigen.
    wenn das empfangsevent für die starfucker am abend des 5.7. stattfindet und das silberjubiläum am 6.7. um 15 uhr beginnt und bis nach 24 uhr andauert, müssten auch die mitglieder der band „charlie“ in der lage sein, dieses in europa einzigartige clubevent für einige wenige stunden zu besuchen?
    bin einmal auf die seite des eschweiler musik-festival gegangen http://www.emf-eschweiler.de/. da konnte ich lesen, dass die kneipenrallyes erst ab 22.15 uhr starten.
    will es nur als stones-club-mitglied angemerkt haben.
    Let´s go get stoned
    heinz-peter cormann

  2. Helmut Klein sagt:

    Lieber Heinz-Peter,
    du liegst mit deiner Fragestellung richtig. Als Mitglied des Stonesclubs und langjähriger Fan der Saturday Night Fish Fry kann ich sagen, dass die Jungs am 6.7. im Saalbau Rothe Erde auftreten werden und am nächsten Tag in Eschweiler beim Musikfestival einen Hauptgig haben.
    Es geht alles, man muss nur wollen!
    Helmut Klein

  3. Tobias Lehmkühler sagt:

    Vielen Dank für diesen geistreichen Einwand !!!
    Wird eventuell berücksichtigt, dass der Großteil der Bandmitglieder einer
    geregelten Arbeit nachgehen? Nö.
    Also ich kenne Sie nicht, Herr Cormann.
    Aber Sie verfügen anscheinend über genügend Weitsicht und Weisheit, um uns in Planungsfragen inwieweit unsere Termine (nicht nur Bandkram, auch Beruf und Familie…) zu belegen sind, beraten zu können.
    Da können wir uns dann ja gerne beim Clubjubiläum austauschen.
    Nichtsdestotrotz freue ich mich auf das Clubjubiläum, ich werde vor Ort
    sein.
    Des weiteren bedanke ich mich beim Club und besonders nochmal bei Manni,
    der uns dieses Interview vorschlug und hervorragende Arbeit geleistet hat.

    Man sieht sich beim Jubiläum

    Tobias Lehmkühler

  4. heinz-peter cormann sagt:

    hi manni, hi stones-club-fans,

    ich habe den kommentar des herrn lehmkühler zur kenntnis genommen. der soll wissen, dass ich selbst musiker bin und bands gemanagt habe. insoweit kann ich beurteilen, was der zeitaufwand beim vorbereiten eines gigs für musiker und manager bedeutet. mir kann jedoch niemand erzählen, dass bandmitglieder an freitagen und samstagen (trotz familie und beruf, der an samstagen vielleicht ausgeübt werden muss?) nicht mal für ein zwei stunden in der lage sein können, bei einer derartigen und für alle stones-fans einzigartigen und wichtigen veranstaltung, die sich über zwei tage erstrecken wird, zugegen sein können. wenn tatsächlich bands aus echten stones-fans bestehen, bietet sich auf jeden fall für diese eine gelegenheit, dort zugegen sein zu können. dies ist mehr als ein muss! es ist, als wenn die stones in aachen selbst aufspielen würden. und ulli schröder ist für mich derjenige, der dort die stones vertreten wird und die größte ehrung, die der club zu vergeben hat, auch als vernissagemanager des ron wood entgegen nehmen wird. ich bin ein kranker mann, wie du, lieber manni, weisst. aber ich werde alles daransetzen, nach aachen anreisen zu können. das ticket habe ich ja schon geordert! dann werde ich gegenüber herrn lehmkühler auch persönlich meinen standpunkt vertreten.

    den herrn lehmkühler ehrt es ja, dass er auf jeden fall beim jubiläum aktiv in der hausband zugegen sein wird. er wäre gut beraten, wenn er seine bandkollegen doch noch davon überzeugen könnte, bei dieser superwichtigen veranstaltung für alle stonesfans etwas zeit zu investieren.

    nichts für ungut, ich möchte nicht belehrend wirken. lediglich möchte ich die bedeutung dieser veranstaltung, lieber manni und liebe club-fans, noch einmal dick und satt unterstreichen. gründe der nichtteilnahme für alle waschechten stones-fans gibt es für eine deratige veranstaltung wohl kaum. da müssen schon tatsächliche unabwendbare gründe (krankeit bei sich selbst oder in der familie, todesfälle etc.) vorhanden sein.

    jetzt können mich alle diejenigen, denen meine kommentare, die ehrlicher meinung sind, nicht passen, steinigen. von meinem standpunkt kann und darf ich als stones- und starfucker-fan nicht abrücken.

    let’s go to the stones club silver anniversary
    heinz-peter cormann

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