Am 03. Juli 1969 verstarb Brian Jones! Am heutigen offiziellen Todestag im 55. Jubiläumsjahr der STONES wollen wir seiner gedenken!

Liebe Stonerinnen und Stoner, liebe Freundinnen und Freunde unserer Homepage,

heute, Montag, den 03. Juli 2017, ist es 48 Jahre her, dass Brian Jones (http://www.stones-club-aachen.de/?s=brian+jones), ein UR-MITGLIED der allergrößten, allerbesten und dienstältesten Rockband aller Zeiten und des Universums, verstorben ist.

Im 55. Bühnen-Jubiläums-Jahr der ROLLING STONES (http://www.stones-club-aachen.de/?s=55+jahre+rolling+stones) wollen wir den Todestag des Lewis Brian Hopkin-Jones, der sich seinerzeit „Elmo Lewis“ (http://www.stones-club-aachen.de/?s=elmo+lewis) nannte,

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(Foto des David Farrell aus http://www.rollingstone.com/music/news/obituary-brian-jones-19690809 zeigt Brian mit Gitarre 1964)

nicht unerwähnt lassen.

Sehr viel haben wir über Brian Jones auf unsere Homepage gepostet.

Im 55. Bühnen-Jubiläums-Jahr wollen wir Brian Jones aus einem Interview „BRIAN BEANTWORTET FAN-FRAGEN“ zu 19th Nervous Breakdown einmal kurz zitieren.

Frage der Pauline Philip:

„Auf der neuen Stones-Platte (19th Nervous Breakdown) wird Micks Stimme fast völlig von der viel zu lauten Begleitmusik übertönt. Das war auch schon auf einigen der letzten Platten so. Kann mir jemand sagen, warum?“

Brian Jones:

„Wir sind die Rolling Stones und nicht Mick Jagger. Er hat zwar ´As Tears Go By´alleine geschrieben, aber er ist nicht darauf aus, als einziger auf der Platte zu sein. Mick singt und wir spielen dazu. Keiner von uns versucht, Mick zu übertönen.“

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(Foto des David Farrell aus http://www.rollingstone.com/music/news/brian-jones-leaves-rolling-stones-19690712 zeigt Brian mit Mick 1964)

Die Antwort des Brian macht deutlich, dass er sich zu diesem Zeitpunkt in seinen, bei den ROLLING STONES bestimmten Platz nicht so recht einfügte.

Und wir möchten wir Brian Jones auch noch ein weiteres Mal aus dem Jahr 1964 zitieren:

Brian Jones:

„Für uns fängt der Spaß ziemlich gemächlich an. Wenn wir in die Stadt reinfahren, halten wir  kurz an und fragen jemanden nach dem Weg zum Tanzschuppen. Wir sehen uns den Laden gern vorher an, um feszustellen, wie groß die Menge vor dem Eingan ist. Sieht sie sehr groß und dazu noch ausgeflipp aus, hetzen wir zum nächsten Telefon und organisieren einen Notdienst.

Polizei und Stadtvertreter bugsieren uns dann durch einen Nebeneingang. Wenn wir Glück haben, wird unser Wagen weder zerkratzt, noch mit Lippenstift vollgeschmiert, bleiben unsere Klamotten heil und wir haben noch alle Haare auf dem Kopf. Wir sehen uns hinter der Bühne um, machen uns mit den Gegebenheiten vertraut. Schon jetzt hört man das Gekreische. ´Wie ist das Publikum drauf´, fragen wir. ´Völlig ausgerastet´, antwortet jemand. Gut so, denn so mögen wir´s. Wir stehen in den Kulissen, warten darauf, dass sich der Vorhang hebt, bekommen den erste  richtigen Eindruck von der ganzen Aufregung. Bühnenarbeiter drängen angestrengt die Mädchen zurück, die versuchen, die Vorhänge herunterzureißen.

Die Atmosphäre ist mittlerweile mehr als angespannt – man kann sie fast greifen, wie ein gewaltiges Gummiband, das jeden Moment losschnarren kann!

Und dann geht es los! Keith haut voll rein mit Talkin` About You. Langsam hebt sich der Vorhang. Die Stones kommen ins Rollen! Unsere Musik zeigt wirkung: Die Kids werfen sich hin und her wie Palmen in einem Orkan. in gewaltiges Gelärme übertönt unsere überlasteten Verstärker. Wir haben das Gefühl, mitten unter den Fans zu stehen.

Auf dem Höhepunkt der Erregung drängen sich die Mädchen an den Bühnenrand und überschütten uns mit Geschenken – Süßigkeiten, Erdnüsse, Stofftiere. Wir fühlen uns ausgezeichnet.

Plötzlich ist alles vorbei. Schnell fällt der Vorhang, die Gesichter verschwinden, es bleibt der ohrenbetäubende Lärm.

Wieder in der Garderobe, schütten wir uns literweise Coca Cola in den Hals, um den Geschmack nach Sandpapier loszuwerden. Wir schalten allmählich ab, während wir darauf warten, dass die Polizei unsere Flucht in die Wege leitet.“

Dieses Zitat macht die lebendige Ausdrucksweise deutlich, die Brian beherrschte und zeigt auch exemplarisch auf, dass er das emotionalste Bandmitglied war.

Vieles von dem, was sich um seinen Rausschmiss aus der Band und um seinen Tod rankt, haben wir bereits auf unsere Homepage gepostet.

Fakt ist und bleibt: Brian Jones wurde nur 27 Jahre alt.

Noch heute denken wir an den Abschnitt der ROLLING STONES zu deren Zeit mit Brian Jones nicht ohne Wehmut zurück! Ohne Stones wäre Elmo Lewis nicht das ROLLING STONES-Mitglied Brian Jones und ohne Brian Jones die Stones nicht THE ROLLING STONES geworden, die sie bis heute durch ihn – in den ersten 7 1/2 ihres Bestehens mitgeprägt – letztendlich sind!

Brian Jones möge in Frieden weiter ruhen! Wir bewahren ihm ein EHRENDES GEDENKEN!

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                        (Foto aus: https://www.pinterest.de/pin/63543044713819245/)

Manni Engelhardt -Stones-Club-Manager-

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1 Antwort zu Am 03. Juli 1969 verstarb Brian Jones! Am heutigen offiziellen Todestag im 55. Jubiläumsjahr der STONES wollen wir seiner gedenken!

  1. Anke Restorff sagt:

    Hallo lieber Manni,

    …natürlich, die Erinnerung an BRIAN JONES…wird niemals sterben…
    wenngleich sein Todestag nun schon 48 Jahre zurück liegt.

    Keith Richards brachte es mit seinem damaligen Satz sehr treffend
    auf den Punkt; „Du wirst nie dreißig, Mann !“
    Und Brians kurze Antwort war; „Ich weiß.“
    Ob Brian es damals ahnte…dass er nicht mehr lange leben würde?

    „Aber die Traurigkeit, die sein Ableben begleitete, und das seltene
    Talent, um das er die Welt der Musik bereichert hatte, sorgen dafür,
    dass die Erinnerung an ihn niemals sterben wird.“

    Er bleibt für immer…die Seele der Rolling Stones !

    Stones forever…Fan Anke

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