In Memoriam BRIAN JONES, der heute 75 Jahre alt geworden wäre!

Liebe Stonerinnen und Stoner, liebe Freundinnen und Freunde unserer Homepage,

heute (Dienstag, der 28. Februar 2017) könnte der Mitbegründer und Ex-Leadgitarrist der allergrößten, allerbesten und dienstältesten Rockband aller Zeiten und des Universums seinen 75. Geburtstag feiern.

Gemeint ist selbstverständlich kein anderer als BRIAN JONES (http://www.stones-club-aachen.de/?s=brian+jones),

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der nicht nur auf das Gitarrenspiel fokussiert war, sondern ein Musikinstrumente-Multitalent gewsen ist.

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Für THE ROLLING STONES stellte er in den ersten Jahren eine musikalische Bereicherung dar.

Er gehörte allerdings den ROLLING STONES bei deren ersten Auftritt am 12. Juli 1962 offiziell nicht als Brian Jones, sondern  als „Elmo Lewis“ an. Bis heute zu fragen sich viele Stones-Fans, weshalb er hier noch immer das Pseudonym benutzte?

Wie schrieb es „JAZZ NEWS“, am 11. Juli 1962:

„MICK JAGGER GRÜNDET BAND

Mick Jagger, R&B-Sänger, kommt morgen abend (Donnerstag) mit einer neuen Rhythm & Blues-Gruppe in den Marquee-Club, während Blues Incorporated im Jazz-Club spielt. Die Gruppe heißt ´The Rolling Stones´ (´Ich hoffe, die Leute halten uns nicht für eine Rock ´n ´ Roll-Truppe´, sagt Mick), sie setzt sich zusammen aus: Jagger (Gesang), Keith Richards, Elmo Lewis (Gitarre); Dick Taylor (Baß); ´Stu´ (Klavier) und Mike Avery (Schlagzeug). Eine zweite Gruppe unter Long John Baldry wird ebenfalls auftreten.“

                               http://1.bp.blogspot.com/-xpTWld1lrFk/VDOo5T9EeKI/AAAAAAAACBQ/QGiwyDs_RSw/s1600/Brian%2BJones%2Ben%2BEl%2BClub%2Bde%2Blos%2Beternos%2B27%2Ba%C3%B1os.jpg

Allerdings war er nur bis zum 08. Juni 1969 als Bandmitglied tätig. Die Stones trennten sich an diesem Tage von ihm und am 09. Juni 1969 erschien die offizielle Mitteilung über diese Trennung (Darüber hatten wir bereits einen Artikel verfasst, den Ihr durch den Klick auf den nachstehenden Link direkt aufrufen könnt: http://www.stones-club-aachen.de/2011/06/08/brian-jones-wurde-am-09-juni-1969-bei-den-rolling-stones-rausgeworfen).

In der Nacht (späten Abend) vom 02. Juli auf den 03. Juli 1969 verstarb Brian Jones unter tragischen Umständen. Als offizieller Todestag wurde der 03. Juli 1969 auf seinem Grabstein gemeisselt.

http://thehistoryofrockmusic.com/images/brian-jones-funeral.jpg  https://s-media-cache-ak0.pinimg.com/originals/7c/09/a5/7c09a5750d586deaf407f580ce814ab4.jpg

Brian Jones wurde nur 27 Jahre alt! Er hat die Stones in den Anfangsjahren musikalisch sehr stark mit geprägt.

Ohne ihn hätte es THE ROLLING STONES in den 60er Jahren nicht so gegeben, wie sie musikalisch waren und es im wesentlichen bis heute zu geblieben sind.

Wie sagte es einst Charlie Watts in einem Interview über Brian:

„Als ich Brian zum ersten Mal sah, hatte er eine Gitarre in der Hand. Mein erster Eindruck war: echt ein verdammt guter Gitarrist. Im Grunde ist er ein sehr ruhiger Typ. Er ist gerne für sich, aber nicht gerne einsam – ein eher sanftes Gemüt. Wir haben beide den gleichen Fehler: die Leute kennen uns nicht richtig. Eigentlich kenne auch ich ihn nur als jemanden, mit dem ich zusammen Musik mache. Er kann sehr lustig sein, wenn er sich danach fühlt. Er ist einer von denen, die ihre Ruhe haben wollen, wenn sie sich ein bischen krank oder kaputt fühlen. Er haßt es, wenn sich Leute, die ihn überhaupt nicht interessieren, an ihn hängen. Er ist ziemlich jähzornig, beruhigt sich aber auch schnell. Wie jeder von uns ist er ein bischen launisch. Er ist nur offen gegenüber Leuten, wenn er es auch sein will. Unbekannten gegenüber ist er meist sehr argwöhnisch. Das Geschäft zwingt einen dazu. Besonders am Anfang arbeitete er sehr hart, mit unbedingtem Willen zum Erfolg. Er konnte stundenlang Schallplatten hören, um zu lernen und zu üben, stundenlang.“

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Und Brian Jones war nicht nur ein Musiker, sondern auch ein politisch ausgerichteter Mensch. Dafür mag das nachstehende Zitat aus dem Jahr 1967 stehen:

„Wir müssen auch heute noch mit einigen sehr unschönen Formen der Zensur leben. Aber die Zeiten, in denen ein Komiker wie Lenny Bruce oder ein Künstler wie Jim Dine verfolgt werden, sind allmählich vorbeit. Die jungen Leute haben heute ein anderes Verhältnis zur Meinungsäusserung, und die muss auf eine größere Freiheit des Ausdrucks für den einzelnen hinauslaufen. Auch die Popmusik wird dabei ihre Rolle zu spielen haben. Wenn bestimmte amerikanische Folk-Künstler, die etwas zu sagen haben, nicht mehr unterdrückt werden, kommen wir der Wahrheit vielleicht näher. Der Text zu SATISFACTION fiel in Amerika einer Art Zensur zum Opfer. Das darf nicht sein. Als John Lennon kürzlich von seinem Recht auf freie Meinungsäusserung Gebrauch machte, stieß er auf dieselbe bigotte Denkhaltung. Aber die junge Generation wird Schluß damit machen – hoffentlich.“

Brian Jones ist zwar tot, aber sein Geist  ist innerhalb der ROLLING STONES und ihrer weltweiten Fan-Gemeinde immer noch lebendig. Und nicht nur Keith Richards hat das zum Ausdruck gebracht:

http://www.stones-club-aachen.de/2016/11/27/bei-der-erstellung-von-blue-lonesome-erschien-keith-richards-der-leibhaftige-geist-des-brian-jones/ !

Für uns als Rolling Stones-Club-Aachen/Stolberg ist es mehr als eine Verpflichtung, auf den heutigen Geburtstag des Brian Jones hingewiesen zu haben.

Unser Stones-Club-Mitglied Ludwig Jansen (http://www.stones-club-aachen.de/?s=ludwig+jansen), der Brian Jones-Fan ist, kann am heutigen Tage ebenfalls Geburtstag feiern. Was kann es Schöneres geben, als mit seinem Idol an ein und dem selben Tag Geburtstag zu haben?

Ein besonderes HAPPY BIRTHDAY wünschen wir als Stones-Club-Präsidium dem Ludwig dazu!

Manni Engelhardt -Stones-Club-Manager-

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2 Kommentare zu In Memoriam BRIAN JONES, der heute 75 Jahre alt geworden wäre!

  1. Ludwig Jansen sagt:

    Hallo Manni,

    vielen herzlichen Dank für die Geburtstagsgrüße.
    Ja, es ist schon etwas besonders, mit seinem Idol gemeinsam Geburtstag zu haben. Leider ist er viel zu früh verstorben. Er war das Gesicht der Rolling Stones in den Anfangsjahren und hat mit seinen musikalichen Fähigkeiten und Eskapaten dazu beigetragen, dass die Rolling Stones heute so sind, wie sie sind!
    Ruhe in Frieden, lieber Brian Jones!

    PS. Etwas in eigener Sache.
    Red-Rooster gibt in neu formierter Besetzung am 11.03.2017 beim Stones-Club Mitglied und Wirt Herbert Senden in seinem Lokal „Schlüsselloch ihr Comeback“.
    Wir von Red-Rooster würden uns sehr freuen, wenn wir einige Stones-Club-Mitglieder begrüßen dürften.
    Mit stonigen Grüßen und It´s only Rock and Roll…
    Ludwig Jansen

  2. Pingback: Anke Restorff

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