Das NEUE BUCH über THE ROLLING STONES des Elano Bodd beinhaltet im Epilog ein exklusives Interview mit Stones-Club-Manager Manni Engelhardt!

Liebe Stonerinnen und Stoner, liebe Stones-Club-Mitglieder, liebe Freundinnen und Freunde unserer Homepage,

unser Stones-Club-Mitglied, der Schriftsteller und Stones-Lyriker Elano Bodd (http://www.stones-club-aachen.de?s=elano+bodd) hat, wie wir bereits berichteten, sein Buch  (http://www.stones-club-aachen.de/2016/12/09/unser-club-mitglied-der-stones-lyriker-elano-bodd-hat-sein-buch-ueber-the-rolling-stones-f-a-s-t-fertig/) unter dem Titel „DIE ROLLING STONES – LETZTE HEROEN EINER UNTERGEHENDEN EPOCHE“ in der Erstausgabe fertig. Wir unterstützen selbstverständlich Elano bei der Verbreitung seines Buches, das er in Kürze auf allen Stones-Club-Veranstaltungen präsentieren wird.

Der Unterzeichner hat dem Elano im Abspann zu seinem Buch ein exklusives Interview gegeben, das wir nachstehend – sozusagen als Prolog – zu dessen Buch auf unserer Homepage in Absprache mit ihm hier und heute vorab veröffentlichen.

Manni Engelhardt -Stones-Club-Manager-

http://www.stones-club-aachen.de/wp-content/uploads/2016/12/ElanoManniMick-und-Robin-1.jpg

(Das Standfoto aus der WDR-Aktuell-Sendung vom 2.12.16 zu den Stones, deren Blue & Lonesome und dem Stones-Club zeigt von links nach rechts: Elano Bodd, Manni Engelhardt, das jüngste Club-Mitglied Mick Herschel und dahinter das Club-Präsidiumsmitglied für Kinder- und Jugendangelegenheiten Robin Heeren.)

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Und hier folgt die Einleitung in das Interview:

Als Anhang ein Interview mit Manni Engelhardt, dem Gründer und Manager des Rolling Stones Clubs Aachen (http://www.stones-club-aachen.de/uber-den-club/) Der Club gilt als der Club mit dem größten Einfluss in ganz Europa. Aus seiner Website informieren sich jeden Tag über tausend User über die Rolling Stones und was damit zu tun hat. Der Club ist aber auch vor allem wegen seiner sozialen Aktivitäten für Institutionen wie der Lebenshilfe oder der Hazienda überregional bekannt. Sicher auch im Sinne der Rolling Stones ist der Club auch aktiv im Kampf gegen politische Bevormundung und Reglementierung wie zum Beispiel in den Initiativen gegen das Rauchverbot.

Und hier das

                     I n t e r v i e w :

Elano: Kannst du dich noch erinnern, was das erste Stück der    Rolling Stones war, das du gehört hast?  

Manni: Das war „Come on“ von Chuck Berry als Coverversion, 1963.

Elano: Bedeutet das Stück dir heute noch etwas?

Manni: Ja, ich höre es mir auch heute noch gerne an. Ich halte es für sehr prägnant für den Rolling Stones Stil.

Elano: Weißt du noch, was dabei empfunden hast, als du das Stück zum ersten Mal gehört hast?

Manni: Ja, mein Freund, der Fritz Schnitzler, der leider schon verstorben ist, und ich waren fasziniert. Wir hatten die Empfindung, das ist ein Stück, das unsere Jugend nach vorne bringt. Wir waren 13 Jahre alt.

Elano: War es die Musik, die euch fasziniert hat oder waren es die Typen der Rolling Stones?

Manni: Wir kannten die Stones von Bildern und vom BBC  und sie waren für uns der Hammer.

Elano: Waren die Stones damals Vorbilder für dich?

Manni: Ja genau, das waren sie.

Elano: Inwiefern waren sie Vorbilder?

Manni: Für uns waren sie Rebellen. Kulturell, persönlich und soziolgisch.

Elano: Hat das deine Jugendzeit beeinflusst, die Art und Weise, wie du gelebt hast?

Manni: Meine Jugend wurde durch die Stones geprägt. Rebellen wurden wir, so zum Beispiel die Konflikte um meine langen Haare, die meine Mutter dann versucht hat, mir im Schlaf abzuschneiden. Sie wurde dann nicht mehr mit mir fertig, weil ich ein Stones-Rebell war.

Elano: Hat das auch dein Verhältnis zu anderen Autoritäten beeinflusst?

Manni: Na klar. In meiner Lehrzeit, in der Ausbildungszeit war ich der Outlaw.

Elano: Hast du viel Widerstand gegen dich erfahren?

Manni: Da war nur Widerstand.

Elano: Waren die Stones so etwas wie Verbündete für dich?

Manni: Das waren nicht nur Verbündete, sie waren wie Freunde.

Elano: Haben die Stones auch die Art wie du jetzt als Erwachsener lebst, beeinflusst?

 Manni: Na klar, daran hat sich nichts geändert. Ich bin auch heute noch Stones-Fan und Rebell.

Elano: Haben sich die Widerstände geändert und haben sich die Feindbilder geändert?

Manni: Meine Gegner haben sich letztlich nicht geändert. Am Ende ist es das Kapital, das Großkapital, das versucht uns alle niederzuhalten.

Elano: Du streckst ihnen die Zunge heraus?

Manni: Nicht nur das, man muss dagegen ankämpfen.     

Elano: Du glaubst also, dass die Symbole des Widerstandesauch heute noch wichtig sind?

Manni: Mehr als denn je.  

Elano: Kannst du das begründen?

Manni: Wir sehen das zum Beispiel an den geplanten Handelsabkommen mit den USA und Kanada, die man den Menschen aufzwingen will, die für die Arbeitnehmer sehr schlecht sind. So etwas fordert auch heute noch den „Streetfighting man“.

Elano: Hast du das Gefühl, auch gegen eine bürgerliche Welt Widerstand leisten zu müssen?

Manni: Als alter Mann habe ich genau dieselbe Einstellung wie mit 21 Jahren, dass Widerstand und Solidarität auch heute die Gebote der Stunde sind.

Elano: Hast du schon Zeiten der Einsamkeit gehabt, in denen die Stones dir weitergeholfen haben?

Manni: Durch die Gegenwart der Stones und ihrer Musik war ich nie einsam.

Elano: Was glaubst du, bringt die Zukunft in Bezug auf Individualismus und Freiheit?

Manni: Die sehe ich gefährdet. Wir haben durch die Globalisierung heute eher eine Gleichmachung der Menschen auf der Welt.

Elano: Die Stones werden ja irgendwann nicht mehr da sein. Wie siehst du die Zukunft der Stones als Institution in der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts?

Manni: Die Stones werden Beethoven, Bach und Mozart überleben. Sie werden weiterleben für immer. 

Elano: Du glaubst also auch, dass die Jugend späterer Generationen diese Musik weiter lieben wird?

Manni: Die Jugend wird diese Musik weiterhören, weil es die Musik der Revolution und des Widerstandes ist.

Elano: Sieht man sich die heutigen Jugendlichen an, sehe ich allerdings sehr viel Gleichförmigkeit und Anpassung.

Manni: Hier kommt es nicht auf die Quantität, sondern auf die Qualität an. Hier versucht auch unser Club einiges zu machen. 

Elano: Hast du das Gefühl, dass die 60er es versäumt haben, die Botschaft der Rolling Stones an ihre Kinder weiterzugeben. Teilst du aus deinem persönlichen Umfeld diese Einschätzung?

Manni: Bei mir ist das so, dass ich die Gedanken an Jugendliche im Umfeld des Clubs weitergegeben habe. Ich habe keine eigenen Kinder.

Elano: Hast du das Gefühl, dass die Stones  in den Medien richtig gesehen werden?

Manni: Die Medien machen immer nur Momentaufnahmen. Doch über den wahren Charakter, die Botschaft der Rolling Stones für uns, darüber wird nicht berichtet, leider.

Elano: Welche Rolle spielen die Texte der Stones für dich?

Manni: Die Lieder haben alle die Botschaft: Leben und die Interpretation der vorhandenen Zustände in der Gesellschaft. Diese werden meist bildhaft und plastisch zum Ausdruck gebracht.

Elano: Wer ist dein persönlicher Liebling bei den Stones?

Manni: Mick Jagger.

Elano: Wieso?

Manni: Mick Jagger steht für mich für das Leben, steht für Lebensfreude und für Entwicklung von Perspektive. Dabei wirft er auch ein Licht auf gesellschaftliche Missstände. Er ist zudem ein großartiger Sportler, der sich jeden Tag um seine Gesundheit kümmert und damit auch für mich ein Vorbild ist.

Elano: Mein Lieblingsmensch ist Keith.

Manni: Beide sind unzertrennlich für die Stones. Ohne einen der beiden, gibt es keine Stones und Mick ist der Transmissionsriemen.

Elano: Haben die Stones dich zu deinem sozialen Engagement inspiriert?

Manni: Die Stones sind mein Leben, ich lebe die Stones. Auch ich erfinde mich ja auch immer neu mit dem Stones-Club und seinen sozialen Aktivitäten.

Elano: Ein anderes Thema: Die Stones-Fans haben eine besondere Verbindung untereinander. Kannst du das bestätigen?

Manni: Die Stones sind international. Die Fans erkennen sich an der Zunge und da gibt es keine Barrieren.Sobald das Symbol erkennbar ist, gehen die Menschen auf einander zu.

Elano: Zur letzten Frage. Was soll auf deinem Grabstein stehen?

Manni: Ich werde keinen Grabstein haben, da ich mich einäschern lasse. Dazu soll dann die Musik der Rolling Stones laufen, mein Lieblingsstück: „Sympathy for the devil“.

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https://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/0/0d/Rolling_Stones_Sympathy_for_the_Devil.jpg  http://woodstockwhisperer.info/wp-content/uploads/2016/06/RollingStones_-_Come_On.jpg

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2 Antworten zu Das NEUE BUCH über THE ROLLING STONES des Elano Bodd beinhaltet im Epilog ein exklusives Interview mit Stones-Club-Manager Manni Engelhardt!

  1. Conny Werker sagt:

    Hallo Manni,
    gratuliere dir und dem Buchautor zu diesem gelungen Interview. Das spricht direkt aus deiner/einer Rolling Stones-Seele. In deinen Antworten erkennt man unmissverständlich den Ur-Stoner, der von Anfang an dabei war. Bezüglich des Bucherwerbs werde ich mich in Kürze bei unserem Stones-Club melden.
    Keep on rocking
    Conny Werker

  2. Pingback: Stones-Club-Mitglied Anke Restorff zu Manni Engelhardts Interview im neuen Stones-Buch des Elano Bodd! | Rolling Stones Club Aachen / Stolberg

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