Werner Gorressen über Charlie Watts und dessen Meinung zum Bassisten Darryl Jones!

Liebe Stonerinnen und Stoner, liebe Freundinnen und Freunde unserer Homepage,

unser Club-Präsidiumsmitglied, der liebe Werner Gorressen (http://www.stones-club-aachen.de/?s=werner+gorressen), hat einen kleinen Artikel über Charlie Watts (http://www.stones-club-aachen.de/?s=charlie+watts) und dessen Meinung über Darryl Jones (http://www.stones-club-aachen.de/?s=darryl+jones) als Bassisten der allergrößten, allerbesten und dienstältesten Rockband aller Zeiten und des Universums verfasst.

Dieser Artikel reflektiert auch ein Stück Historie der ROLLING STONES.

Vielen Dank dafür, lieber Werner!

https://c1.staticflickr.com/3/2127/2308521257_5b898c58a9_z.jpg?zz=1

(Foto aus: https://www.flickr.com/photos/supersonic_squirrel/2308521257)

Manni Engelhardt –Club-Manager-

Werner Gorressen schreibt:

*Unter dem Rhythmus
Charlie Watts ist kein offensiver Schlagzeuger. Er liebt das subtile Spiel
im Hintergrund. Er liebt es, unter dem Rhythmus, nicht auf dem Rhythmus zu
spielen. Das ist übrigens genau der Grund, weshalb sich Charlie Watts bei
der Auswahl eines neuen Bassisten für Darryl Jones entschieden
hat. Nachdem sie zwanzig Bassisten ausprobiert haben, blieben zwei
übrig. Darryl und Douggie Wimbish.
Charlie Watts erklärt: „Darryl arbeitet rhythmisch. Douggie war mehr „on
top“, wie ich es nenne. Sie sind beide großartig, aber Darryl war mehr für
mich geeignet“. Darryl Jones nimmt bei den Stones die Rolle des
Rhythm-Section-Spielers ein. Er füllt diese Rolle gut aus, und Charlie ist
sehr zufrieden damit. Er hält Darryl für einen sehr talentierten
Bassisten und weiß, dass er bei den Stones nur die Hälfte seiner
Fähigkeiten nutzen kann. „Er spielt eben unterhalb des Rhythmus und nicht
oben drauf, und das ist genau das, was wir brauchen“, sagt Charlie. „Es ist
das Fundament. Wir brauchen niemanden, der oben drüber spielt, weil dann
kein Platz mehr für die anderen da ist.
Charlie Watts spielt sein Schlagzeug ebenfalls mit viel Luft und Raum und
lässt den anderen Platz.
Klar, dass er bei solch einer Einstellung keine Neigung verspürt, Soli zu
spielen.
„All diese Jahre bei den Stones kein einziges Solo!“ wirft Phillipe
Manoeuvre bei einem Interview ein. Charlie Watts kontert: „Ich danke Gott
dafür! Ich habe es nie vermisst. Ich mag keine Schlagzeugsoli.“
Auszug aus Heinz Bamberg’s Taschenbuch „Rolling Stones-Musik-Mythos-Macht“

Werner Gorressen*

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