Das Volksbehren in NRW gegen das GRÜN/ROTE-Rauchverbot ist im AUS!

Liebe Stonerinnen und Stoner, liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Mitstreiter/Innen gegen das GRÜN/ROTE-NRW-Totalrauchverbot,

als „Initiative gegen das totale Rauchverbot in NRW“ (http://www.stones-club-aachen.de/category/rauchverbot/), die Mitglied im „Komitee zur Wahrung der Bürgerrechte e.V.“ (http://www.komitee-bürgerrechte.de/) ist, haben wir den nachstehenden Artikel unserer Mitstreiterin Monika Müller-Klar auf unsere Homepage gepostet, damit Ihr alle zur Kenntnis nehmen könnt, wie sich „NRW-GENIESST“ nunmehr von dem für den 22.09.2014 angekündigten Volksbegehren verabschiedet und welche Meinung nicht nur Kollegin Müller-Klar, sondern wir alle dazu vertreten. Der Bezugsartikel, auf den sich die Kollegin Müller-Klar beruft, ist durch das Anklicken des im Artikel enthaltenen Links aufrufbar.

Als „Initiative gegen das totale Rauchverbot in NRW“ schließen wir uns vorbehaltlos der Auffassung der Kollegin Müller-Klar an.

Für die Initiative gez. Manni Engelhardt -1. Sprecher-  &   gez. Gerd Bouge´  -2. Sprecher-

 

Hallo, liebe Mitstreiter,

nachdem NRW genießt das Volksbegehren ja für den 22.9. angekündigt hatte, sehen wir heute diese Erklärung

http://www.netzwerk-rauchen.de/component/content/article/1-aktuelle-nachrichten/669-volksbegehren-gegen-rauchverbot-in-nrw-ein-abgang.html

Nachdem das immer bestritten wurden, haben sie nun erstmals zugegeben, dass es die Verhandlungen mit potenten und gut organisierten Sponsoren gegeben hat und dass NRW genießt sie hat platzen lassen:

„Zunächst einmal sind wir unserem Begehren verpflichtet und als Vertrauensperson vertrete ich auch die Interessen von 5.000 Unterzeichnern. Wer also einen Alternativplan für ein anderes Volksbegehren statt unserem hegt, kann nicht unbedingt unseren Jubel erwarten. Es ging ja auch wesentlich darum, uns als Träger auszuschalten und die Vertrauenspersonen durch genehmere und bequemere auszutauschen.
Wir haben uns mit diesem Plan näher befasst. Dieser wies eine Mehrzahl von Nachteilen auf: Man müsste ganz neu mit dem Sammeln von Unterschriften und ihrer Bestätigung durch die jeweiligen kommunalen Ämter beginnen, was also eine Zeitverzögerung mit sich brächte. Man wollte das ganze Projekt von einem Konzernverband aus steuern, was gegen das basisdemokratische Ideal eines Volksbegehrens verstieße. Man wollte eine überflüssige inhaltliche Änderung anbringen, die einer klaren Kommunikation nur abträglich gewesen wäre. Und man wollte eine teure Agentur beauftragen, die in Sachen NRW-Volksbegehren und den Entwicklungen zur Tabakrauchthematik in unserem Bundesland über weniger Expertise verfügt als wir, was unter dem Kosten-Nutzen-Gesichtspunkt ineffizient gewesen wäre. Daher haben wir uns selbstverständlich weiter für unser Volksbegehren eingesetzt. Und die anderen Kräfte haben sich offenbar nicht getraut, mit ihrem Vorschlag in Konkurrenz zu unserem zu treten.“

Genau darum ging es wohl: Es sollten andere Vertrauensleute und ein anderer Koordinator eingesetzt werden. Warum wollten die Sponsoren Herrn Petereit, Herrn Löwenich und Frau Rippe wohl nicht haben? Wahrscheinlich, weil man sie nicht für kompetent empfunden hat. Aber NRW genießt ging es um egoistische „Pöstchenhascherei“. Wenn ich die Pöstchen nicht haben kann, dann lasse ich lieber das ganze Projekt baden gehen.

Ja, es hätten neue Unterschriften gesammelt werden müssen und die Bestätigung der jeweiligen kommunalen Ämter hätte eine Zeitverzögerung mit sich gebracht. Allerdings wäre es ein Leichtes gewesen, 3.000 Unterschriften zu sammeln. Das wäre in 2 – 3 Wochen erledigt gewesen. Zeitverzögerung durch die jeweiligen kommunalen Ämter: Ja, aber dann hätte es wenigstens ein – wenn auch verzögertes – VB gegeben. Jetzt gibt es keins.

Ja, die Initiative ging von einem Konzernverband aus. Wo ist das Problem? Das Geld muss doch irgendwo herkommen. Und wenn nicht von Konzernverbänden, woher denn dann? NRW genießt, hat alles versucht, um dort einen Fuß in die Tür zu bekommen, was ihnen zu ihrem großen Leidwesen nicht gelungen ist, da sie von diesen Leuten nicht als kompetent erachtet wurden. Dass diese Konzernverbände aber Kontakt mit mir aufgenommen haben, konnte die Eitelkeit eines Herrn Petereit und Lövenich wohl nicht verkraften. Mit basisdemokratisch hat das gar nichts zu tun. Wenn NRW genießt den Kontakt und die Unterstützung bekommen hätte, um die sie solange gekämpft hat, wäre das basisdemokratisch gewesen. Wenn das über andere läuft, ist es das nicht?

Die Änderung war absolut nicht überflüssig, sondern resultierte aus stattgefundenen Befragungen und Evaluierungen. Diese hatten erbracht, dass eine Mehrheit für die Aufhebung des totalen Rauchverbotes nur dann zu bekommen ist, wenn der Jugendschutz aufgenommen würde. Diese sehr aufwändige und professionelle Evaluierung wurde schließlich nicht umsonst durchgeführt, sondern um zu eruieren, wie am besten Mehrheiten bzw. ein Erfolg des VB zu erreichen sind. Ohne Jugendschutz – wie im VB von NRW genießt – wäre eine Mehrheit in der Bevölkerung nicht gewährleistet gewesen.

Ja, es war eine Agentur am Ball. Professionelle Menschen, deren Geschäft es ist, mit entsprechendem Sachverstand sogenannten „Graswurzelbewegungen“ (Volksbewegungen) zum Erfolg zu verhelfen. Um über 1 Mio. Unterschriften zu bekommen, ist genau dies notwendig. Glaube niemand, er gehe mit ein paar Unterschriftenlisten in die Kneipen und könne eine solche Menge Unterschriften sammeln. So etwas muss professionell vermarktet werden. Da muss es „Gesichter“ geben, Schriftmaterial, Präsenz in Medien etc.. Das hat NRW genießt bis zum Schluß nicht begriffen. Wie großartig, dass eine Agentur nicht nur dabei war, sondern sogar schon ein ziemlich fertiges Konzept in der Tasche hatte. Wie eine Drei-Mann-Combo wie NRW genießt, die noch nie über ausreichende finanzielle Mittel verfügt hat, behaupten kann, sie habe bessere Expertisen, als eine professionelle Agentur bzw. Konzernverbände, die umfangreiche Umfragen und Evaluierungen durchgeführt haben, wird ein Geheimnis von NRW genießt bleiben.

Na, und dann haben sie sich eben weiterhin für das VB eingesetzt, ohne Geld, ohne Unterstützung, ohne Plan. Ein bißchen Zeit haben sie noch verplempert, um andere zu denunzieren, zu beschimpfen, Tatsachen abzustreiten und zu lügen, dass sich die Balken biegen. Welche Logik!

Jetzt bleibt die Frage: Was geschieht mit dem gesammelten Geld? Ich hoffe, alle die gespendet haben, werden es nun zurückfordern.

Mit lieben, aber traurigen Grüßen
Monika

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1 Antwort zu Das Volksbehren in NRW gegen das GRÜN/ROTE-Rauchverbot ist im AUS!

  1. Wisst Ihr Leute, es wird Zeit, dass sich alle Rauchervereinigungen und Gegner des Rauchverbotes in Nordrhein-Westphalen, unter einem landesweiten Dachverband vereinigen, um mit vereinten Kräften gegen diesen Scheiss vor zu gehen. Deshalb ist auch das von NRW-geniesst angestrebte Volksbegehren gescheitert. Die wollten alles im Alleingang machen und hatten nicht einmal ansatzweise das Potential hierfür!

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