Stellungnahme gegen miesen Artikel in der „SUPER SONNTAG“ / Redakteur findet Einschüchterungsversuche gegen Wirtin rechtens!

Liebe Stonerinnen und Stoner, liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Mitstreiter/Innen gegen das totale GRÜN/ROTE-RAUCHVERBOT in NRW,

wenn auch die Redaktion der „SUPER SONNTAG“ hier in Aachen bei unserer Medienkonferenz vom 22. April 2014 nicht vertreten war, so hat deren Redakteur Hans Creutz es sich nicht nehmen lassen, einen unqualifizierten Kommentar in der Ausgabe der „SUPER SONNTAG“ vom 27. April 2014 zu setzen, den wir mit nachstehend geposteter Stellungnahme dorthin verwiesen haben, nämlich wo er hingehört, in das Reich der Fabel. Wir wünschen Euch viel Spaß beim Lesen und sind gespannt darauf, ob unsere Stellungnahme in einer der kommenden Ausgaben der „SUPER SONNTAG“ zu lesen stehen wird, oder ob eine Zensur stattfindet?

Den Bezugskommentar findet Ihr unmittelbar unter unserer nachstehend geposteten Stellungnahme.

Manni Engelhardt –Sprecher der „Initiative gegen das totale Rauchverbot in NRW“-

 

Sehr geehrter Herr Creutz,

Ihren unqualifizierten Kommentar unter dem Titel „Piff-Paff – dicke Luft, dicke Hälse“ haben wir als „Initiative gegen das totale Rauchverbot in NRW“, die Mitglied im „Komitee zur Wahrung der Bürgerrechte e.V.“  ist,  zur Kenntnis genommen. Da Ihre Redaktion unserer Medienkonferenz vom 22.04.2014 (weshalb auch immer?) ferngeblieben ist, vermuten wir, dass Sie ohne Rücksprache mit uns zu nehmen, diesen Kommentar erstellt haben. Offensichtlich haben Sie aber auch unsere Veröffentlichung auf unserer Homepage unter http://www.stones-club-aachen.de/2014/04/22/xixi nicht richtig gelesen. Jedenfalls bitten wir Sie jetzt, um die Veröffentlichung unserer nachstehenden Stellungnahme:

Den für uns nichtnachzuvollziehenden und unsachlichen Kommentar des Herrn Creutz, der fast schon an Polemik grenzt, kommentieren wir wie folgt:

  1. Richtig ist, dass die Wahlfreiheit in NRW, sich als Gaststättenbesucher zwischen einer Nichtraucher und einer Raucherkneipe entscheiden zu können, seit dem 1. Mai 2013 durch die GRÜN/ROTE-Landesregierung von NRW nicht mehr besteht. Dies bedeutet für uns ein Stück mehr an Bevormundungspolitik und somit ein weiterer Abbau von Demokratie.
  2. Nichtraucher, die der Tabakqualm störte, mussten vor dem 1. Mai 2013 keine Raucherkneipe betreten. Raucher waren allerdings auch nicht gezwungen, Nichtraucherkneipen zu betreten, wenn sie sich ein Bierchen trinken wollten. Diese Wahlfreiheit ist dahin und darum geht es uns. Heute sind die Raucher, die vor den Kneipen stehen müssen, um zu rauchen, stigmatisiert! Da fragen wir uns, was kommt danach: fleischloser Tag, Verbot von Rockmusik etc.?
  3. Ob es keine Rückkehr zur Zigarette am Biertresen mehr geben wird, wie Herr Creutz es meint und klar zum Ausdruck brachte, ist für uns „Kaffeesatzleserei“. Der Stimmenverlust gerade der GRÜNEN-Partei bei der Bundestagswahl hier in Aachen mit 3, 3 Prozent hat gezeigt, dass unsere erste Großdemonstration im Juli 2013  ihre gewünschte Wirkung nicht verfehlt hat. Und wir prognostizieren deshalb jetzt schon, dass nach unserer II, GROSSDEMONSTRATION hier in Aachen am 09. Mai 2014 der Stimmenverlust für beide Bevormundungsparteien bei den Kommunal- und Europa-Wahlen am 25. Mai 2014 noch größer werden wird. Stimmenschwund ist die einzige Sprache, die Politikerinnen und Politiker verstehen! Danach können GRÜNE und SPD sich überlegen, ob sie das Gesetz nicht bis zur kommenden Landtagswahl kippen bzw. den alten Zustand der Wahlfreiheit  wieder herstellen wollen. Wenn nicht, stehen hier in NRW die relevanten Oppositionsparteien schon mit eindeutigen Aussagen in den politischen Startlöchern!
  4. Die Fragestellung, was der Rolling Stones-Club bzw. die ROLLING STONES mit der Sache zu tun haben, zeigt auf, das Herr Creutz kein Kenner der Szene ist. Keith Richards und Ronnie Wood missachten die Rauchverbote in allen Stadien und Clubs auf der ganzen Welt. Wenn beide nicht rauchen dürfen, gibt es keine Konzerte! Und das ist gut so, denn die Stones sind freiheitliebende „Street Fighting Man“, die sich ihre Freiheitsliebe seit den 60er Jahren bis heute zu bewahrt haben. Und unser Rolling Stones – Club möchte keine sterilen rauchfreien Veranstaltungen, denen ohne Tabakqualm das richtige „Rock-Feeling“ fehlt! Aus diesem Grunde ist der Rolling Stones-Club-Aachen/Stolberg auch federführendes Mitglied in der „Initiative gegen das totale Rauchverbot in NRW“!
  5. Herr Creutz findet den „Respekt vor dem Ordnungsamt“ , den die Wirtin der Brander Gaststätte, wo das Konzert „ROCK GEGEN RAUCHVERBOT“ stattfinden sollte, gezeigt hat, auch noch positiv bemerkenswert. Hier verliert er aus unserer Sicht allerdings jegliches Maß für die „Angemessenheit von Mitteln“ zur Überwachung und Einhaltung bestehender Gesetze und Verordnungen. Wenn Druck, Drohung und Angstmache in der heutigen Zeit probate Mittel sein sollen, die Staatsmacht zu achten und zu respektieren, dann sind wir nicht mehr fern von einer Diktatur und können wahrlich von einer „Bananenrepublik Deutschland“ sprechen! Die Medien als sogenannte „vierte Gewalt im Staate“, tun dann, wenn sie diesen „miesen Spielchen“ der Verwaltung  auch noch Beifall klatschen, wie Herr Creutz dies getan hat, ihr Übriges zum Abbau von Demokratie dazu.

Für die Veröffentlichung sagen wir unseren Dank. Wir hoffen sehr, dass eine Zensur nicht stattfindet? Der Bezugsartikel und diese Stellungnahme werden auf http://www.ak-gewerkschafter.de & http://www.stones-club-aachen.de/category/rauchverbot“ ungeachtet Ihrer Reaktion veröffentlicht.

Für die „Initiative gegen das totale Rauchverbot in NRW“

Manfred Engelhardt –Sprecher-

Freunder Landstr. 100

52078 Aachen

Handy-Nr.: 017 19 16 14 93

 

„APROPOS von Hans Creutz in der Ausgabe der ´SUPER SONNTAG´ vom 27.April 2014

Piff-Paff – dicke Luft, dicke Hälse

Ziemlich genau ein Jahr ist es her, seit der blaue Dunst aus den Kneipen verschwand. Und bis auf wenige Ausnahmen ist das stringente Rauchverbot in NRW auch in den Köpfen vieler Raucher angekommen. Im Gegensatz dazu tut sich die ´Initiative gegen das totale Rauchverbot in NRW´ aber noch schwer damit. Dabei ist es bei der politischen  Entscheidung um nicht weniger gegangen, als um den Gesundheitsschutz von Millionen Passivrauchern. Sei´s drum, am 9. Mai wollen die Raucher auf die Straße gehen. Das ist ihr gutes Recht – aber liebe Leute, das Thema hat doch bereits einen Bart. Denn jedem Raucher müsste doch mittlerweile klar geworden sein, dass es ernsthaft keine Rückkehr mehr zur Zigarette am Biertresen geben kann.  Dass die Politik vor einem Jahr überhaupt die Notbremse gezogen hat, war doch nur logische Konsequenz aus vielen gescheiterten Versuchen der gegenseitigen Rücksichtnahme. Insofern war das Verbot längst überfällig. Nun bleibt jedem selbst überlassen, wie er mit seiner Gesundheit umgeht. Umso mehr sollte unter den Rauchern jedoch die Einsicht einkehren, den blauen Dunst nicht als Selbstzweck mit Menschen zu teilen, die das nicht wollen. Ach ja, pikanterweise mussten die Organisatoren des Konzert´s ´Rock gegen Rauchverbot´ in einem Aachener Vorort bereits canceln, weil die Saalbetreiberin (man höre und staune) Raucher befürchtet. Der Respekt vor dem Ordnungsamt erzeugt, wie man sieht, doch größere Wirkung als die bloße Sympathie zu den Glimmstengeln. Die Folge ´Piff – Paff´ – dicke Luft und dicke Hälse noch bevor die Gruppe losmarschiert. Den ganzen Frust über die bösen Menschen vom Ordnungsamt kann man übrigens auch bis ins kleinste Detail auf der Homepage des Rolling Stones-Clubs-Aachen/Stolberg nachlesen. Doch was haben Mick Jagger & Co überhaupt mit dem Rauchverbot zu tun? Egal, die Jungs kommen Pfingsten nach Landgraaf. Vielleicht sollte man überlegen, die ganze Demo gleich dorthin zu verlegen. Auf dem Open Air darf nämlich gequalmt werden, was das Zeug hält und die Lunge verträgt.“

Hier die Anschrift des Redakteurs

Hans Creutz –SUPER SONNTAG-

Dresdener Str. 3, 52068 Aachen /  E-Mail-Adresse: h.creutz@mail.supersonntag.de

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3 Antworten zu Stellungnahme gegen miesen Artikel in der „SUPER SONNTAG“ / Redakteur findet Einschüchterungsversuche gegen Wirtin rechtens!

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