Anke Restorffs Ergänzungsartikel zu Ian „Stu“ Stewart

Liebe Stonerinnen und Stoner, liebe Freundinnen und Freunde unserer Homepage,

unser Club-Mitglied Anke Restorff hat mit sehr viel Herzblut und der notwendigen Akribie einen wunderschönen Artikel zu Ian „Stu“ Stewart verfasst. Dieser Artikel soll unsere Berichterstattung über Ian Stewart, dem „Gründungsvater“ der Ur-Stones (!), die Ihr unter http://www.stones-club-aachen.de/?s-ian-stewart insgesamt und unter http://www.stones-club-aachen.de/2011/07/17/happy-birthday-stu/ im Speziellen anklicken und aufrufen könnt, ergänzen. Dies ist der Anke nach diesseitigem Dafürhalten mehr als trefflich gelungen. Ein herzliches Dankeschön dafür, Dir, liebe AnkeJ! Und Euch allen wünschen wir viel Spaß beim Lesen dieser wichtigen Ergänzung.

Manni Engelhardt –Club-Manager-

Hallo lieber Manni,
…wie zugesagt…nun heute mein Beitrag…ergänzend für den Club zur Hommage für
Ian Stewart (v. 11.2.2011),
dem Gründungsvater der Ur-Stones!
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…Die UR-STONES oder die erste Stones-Stammbesetzung waren u.a.
Mick Jagger (Gesang)
Keith Richards (Gitarre)
Brian Jones (Gitarre)
Bill Wyman (Baß) und
Charlie Watts (Drums)
Ian Stewart (Stu)…er war es, der die Band zusammenhielt  –  „Der Kitt“  –  wie es Keith so treffend
ausdrückte!
Stu unterstützte die „aufgeweckten, hochmotivierten Rumtreiber“, wie er sie nannte. Er kümmerte
sich um Proberäume  –  er war der „Antreiber“, der „Organisator“ und das „Kraftzentrum“ der Band
von Anbeginn.
Wie beschrieb es Keith Richards; „er wagte den Sprung ins Ungewisse…er schwamm gegen den
Strom.“
Stu kannte sich in der damaligen Londoner Club-Szene bestens aus und entwickelte seine Strategie
gegen die traditionellen Jazz-Bands, die den Musik-Ton in der Szene angaben.
Diesbezüglich war er wohl etwas verrückt, um so einen „Krieg“ anzufangen.
Aber  –  wie heißt es so schön – die Normalen bewohnen die Welt, die Verrückten bringen sie voran!
Die Idee von Stu war genial , im Marquee oder Manor House in  den Pausen zu spielen, um die
Aufmerksamkeit des Publikums zu gewinnen.
Durch diesen strategischen Schachzug dauerte es nicht mehr lange, bis das Eis gebrochen war
und das „Monopol“ der Trad-Jazzer zerbröckelte.
Dem Stehvermögen von Jagger und Stewart ist es letztlich zu verdanken, daß die Truppe ohne
Geld und Engagement zusammenhielt. Ohne Stu hätte es die Stones keinesfalls gegeben.
Sein Herz schlug für Sie!
Selbst als Andrew Loog Oldham ihn als 6. Stone in den Hintergrund drängte und ihn „in der Ära
der Fab Four zu schwerfällig fand  –  denn der stämmige, kurzhaarige Stu sah ihn einfach zu
normal aus“  –  blieb er der Band treu.
Stu war bereit, als Fahrer zu arbeiten und auch musikalisch einzuspringen. Ihm war die Musik
sehr wichtig und er spielte auf den Platten immer mit.
Trotz seiner Hintergrundtätigkeit ließ er die Band nie im Stich. Und sein Boogie-Stil spiegelte sich
in vielen Songs der Rolling Stones wieder.
Die Menschen  –  die im Hintergrund tätig sind…sind meist die wahren „Guten Geister!“
Ja  –  Ian Stewart, hat der Welt Spuren hinterlassen!
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„Jeder lebt weiter in anderer Leute Kopf“ –  wie es treffend die Buchautorin Else Buschheuer
in ihrem Werk „Verrückt bleiben“ zum Ausdruck brachte…das ich gerade las!
Jeder sollte Spuren hinterlassen, sie sind „ein Angebot an die Welt, auch wenn sie
sich ohne Sie weiterdreht.“
Stones forever…Fan Anke      .clip_image003

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1 Antwort zu Anke Restorffs Ergänzungsartikel zu Ian „Stu“ Stewart

  1. Anke Restorff sagt:

    Hallo lieber Manni,

    …anbei noch ein kleiner Nachtrag zu meinem Artikel von Ian Stewart.

    Das Musik-Magazin „Good-Times“ Nr.6/2005 (mit Titelblatt von John Lennon) hat dem Rolling Stones
    „Edel-STEIN“ Ian Stewart zum damligen 20. Todestag ein paar interessante Seiten
    gewidmet…die ich noch nachlesen konnte.
    Bei Interesse jederzeit auch orderbar beim Anbieter!

    Stones forever….Fan Anke

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