Leserbrief des Club-Managers an die AN in Sachen: http://www.stones-club-aachen.de/?s=karlspreis!

Sehr geehrte Damen und Herren,

höflich bitte ich um die Veröffentlichung nachstehender Zeilen zum Artikel in Ihrer heutigen AN-Ausgabe mit dem Titel: „Pleitgen hätte den Beschluss mitgefasst“.

Die Aachener Nachrichten überbietet sich am heutigen Tag, Montag, den 09.12.2013, mit Artikeln über die Entscheidung des Karlspreis-Direktoriums, das den Internationalen Karlspreis 2014  Herman van Rompuy, dem EU-Rats-Präsidenten, einstimmig zugesprochen hat. Dass diese Entscheidung gegen die Rolling Stones ausgegangen ist, können sowohl die Stones als auch der Stones-Club-Aachen/Stolberg sehr gut verschmerzen. Dass der Preis an einen EU-Politiker in 2014 vergeben werden würde, war abzusehen. Die konstruktive Kritik des Herrn Fritz Pleitgen, die dieser öffentlich kundtat, ist fruchtlos verhallt. Das war auch für uns als Rolling Stones – Club schon absehbar, als wir die Rolling Stones für den Karlspreis 2014 vorschlugen und damit die „Nagelprobe“ für das Karlspreis-Direktorium wagten. Dass hier ein konservativer Geist einen recht farblosen und bezahlten Mann wahren Kulturträgern für eine europäische Einigung vorzog, macht deutlich, dass hehren Absichtserklärungen des Karlspreis-Direktoriums keine Taten folgten und künftig auch nicht folgen werden. Fritz Pleitgen hätte mit Sicherheit diesen Beschluss nicht mitgetragen. Der Mann straft sich selbst nicht Lügen! Wenn Herr Dr. Jürgen Linden in seiner Eigenschaft als Sprecher des Karlspreis-Direktoriums allerdings in der heutigen Lokalausgabe der AN äußert, dass van Rompuy zu ehren immer noch besser sei, als Vorschlägen zu folgen, „die nicht realistisch sind“.  Die Rolling Stones oder Whistleblower Edward Snowden – wie sie Pleitgen ins Gespräch gebracht hat, um die „altbackene und espritlose“ Veranstaltung aufzupeppen – wären für das 17-köpfige Karlspreis-Direktorium jedenfalls keine ernsthafte Option gewesen. Dem haben wir als Rolling Stones-Club-Aachen/Stolberg nur noch hinzuzufügen: Für das Image der Stadt Aachen ist es eher ein Verlust, dass die Stones nicht bedacht wurden. Für den Polizeipräsidenten in der StädteRegion Aachen ist es allerdings ein Aufatmen wert, denn die Stadt Aachen wäre mit den zig hundertausenden von Rolling Stones-Fans, die vor und am „Christi Himmelfahrtstag“ 2014 angereist wären, in ein absolutes Verkehrschaos geraten.

Für die Veröffentlichung dieser Zeilen sage ich Ihnen meinen Dank im Voraus.

i.A. Manfred Engelhardt

-Stones-Club-Manager-

Freunder Landstr. 100

52078 Aachen

Handy-Nr.: 017 19 16 14 93

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