AN-Interview mit Manni Engelhardt über "Stones für Karlspreis vorgeschlagen":

Liebe Stonerinnen und Stoner, liebe Club-Mitglieder, liebe Freundinnen und Freunde unserer Homepage,

am gestrigen Tage führte die „Aachener Nachrichten“ mit mir ein Interview über unseren Antrag auf Verleihung des „Internationalen Karlspreises zu Aachen“ an die ROLLING STONES. Zu diesem Antrag könnt Ihr alle die bis dato auf unserer Homepage erschienenen Artikel durch das Anklicken des nachstehenden Links aufrufen: http://www.stones-club-aachen.de/?s=karlspreis !

Heute nun hat die „Aachener Nachrichten“ dieses Interview sowohl als Online-Artikel als auch als Printartikel groß in ihrer Lokalausgabe veröffentlicht. Der nachstehende Link http://www.aachener-nachrichten.de/lokales/aachen/rolling-stones-fuer-karlspreis-vorgeschlagen-1.703998 führt Euch zum Online-Artikel, der allerdings für Nicht-Abbonenten nur begrenzt lesbar ist. Aus diesem Grunde habe ich Euch das komplette Interview, so wie es heute (Samstag, den 23.11.2013) in der Printausgabe der „Aachener Nachrichten“ gedruckt zu lesen steht, nachstehend mit auf die Homepage gepostet. Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen.

Mit stoned Grüßen Manni Engelhardt –Club-Manager-

AACHENER NACHRICHTEN – Lokalausgabe –  von Samstag, den 23. November 2013

ROLLING STONES FÜR KARLSPREIS VORGESCHLAGEN

Von Werner Breuer

Aachen. Fritz Pleitgen hat ordentlich aufs Blech gehauen neulich im Rathaus. Bei der Verleihung des Marketing-Preises  kritisierte der ehemalige WDR-Intendant die Rituale bei der Karlspreisverleihung  und fragte rhetorisch, warum die Auszeichnung nicht mal den Rolling Stones verliehen werde. Die Steilvorlage nutzte der Rolling-Stones-Club Aachen/Stolberg umgehend und schlug die Stones für den Karlspreis vor. Die „Nachrichten“ sprachen mit Clubmanager Manfred Engelhardt über die Idee.

Soll das ein Witz sein?

Engelhardt: Wir meinen das durchaus ernst, auch wenn Fritz Pleitgen  das etwas flapsig  gesagt hat. Die Rolling Stones sind schließlich lebende Legenden.

Was haben die Stones  denn bislang zur europäischen Verständigung beigetragen?

Engelhardt: Sie haben bei ihren Auftritten überall Stürme der Begeisterung ausgelöst. Ihr Song „Street fighting man“ war die Hymne der 68er-Bewegung, die den Muff unter den Talaren weggeblasen hat. Mick Jagger besingt die Missstände in der Gesellschaft. Die Band hat im früheren Ostblock gespielt, in Warschau, Prag und Moskau. Nach dem Mauerfall haben sie es geschafft, nachdem sie vorher immer wieder abgewiesen worden waren.

Wäre gerade vor diesem Hintergrund nicht Udo Lindenberg mit seinem Sonderzug nach Pankow die bessere Wahl für den Karlspreis?

Engelhardt: Udo Lindenberg ist  da sicher vergleichbar in seinem Bemühen, über die Mauer zu kommen. Und ein Udo-Lindenberg-Club könnte durchaus auf den Gedanken  kommen, ihn vorzuschlagen. Aber Udo Lindenberg ist eine deutsche kulturelle Größe. Auf europäischer Ebene ist er nicht so populär. Bei den Stones ist das schon etwas anderes. Die haben mittlerweile ein Publikum, das mehrere Generationen umfasst, da gehen die Opas und die Enkelkinder zu den Konzerten.. Wer weltweit so eine große Fangemeinde hat, der hat den europäischen Gedanken ja schon gelebt.

Mit dem Argument der großen und internationalen Beliebtheit  ließe sich auch einer Verleihung des  Karlspreises an das  Münchener Oktoberfest oder den VW Golf verleihen begründen.

Engelhardt: Es geht schon um Personen. Die Bewegung, die letztlich zum Fall der Mauer geführt hat, wurde von Menschen getragen. VW ist aber ein Konzern. Das  wäre etwa so, als würde man nicht die Rolling Stones mit dem Karlspreis auszeichnen, sondern Ihr Produkt, also ihre Musik.

Fritz Pleitgen hat in seiner Rede  nicht nur den Karlspreis erwähnt, sondern auch den Orden wider den tierischen Ernst. Dort werde immer verzweifelt nach Prominenten gesucht, meint er. Könnte ein Karlspreis für die Rolling Stones nicht ähnlich aufgefasst werden?

Engelhardt: Natürlich sind die Stones Promis, sie sind sogar weltweit prominent. Aber bei unserem Vorschlag sehen wir nicht auf ihre  Prominenz, sondern auf ihre Verdienste. Außerdem hat Fritz Pleitgen selbst die Stones ins Spiel gebracht. Er hat zwar gesagt, diese Idee sei nicht von ihm. Aber er hat diesen Gedanken ausgesprochen, und das war für uns die Inspiration. Natürlich könnte man auch die Beatles vorschlagen, doch die Band gibt es nicht mehr. Aber die Stones sind noch da.

Wer sollte  für die Stones denn die Laudatio halten?

Engelhardt: Es sollte ein Impresario sein, der für die Auftritte der Stones in Deutschland Sorge getragen hat. Der große Impresario Fritz Rau ist leider tot, aber es gibt da sicher noch andere, die da in Frage kommen. Aber es wäre auch vorstellbar, dass der große Stones-Fan Wolfgang Niedecken von BAP die Laudatio hält.

Im Rahmen ihrer Tour kommen die Stones im kommenden Frühjahr nach Deutschland. Würde es da passen mit der traditionellen Preisverleihung an Christi Himmelfahrt, oder müsste das dem Tournee-Plan der Band angepasst werden?

Engelhardt: Die Stones würden sich mit Sicherheit nach dem üblichen Procedere richten. Außerdem  geben die kein Konzert an Christi Himmelfahrt.

2013-11-24_

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1 Antwort zu AN-Interview mit Manni Engelhardt über "Stones für Karlspreis vorgeschlagen":

  1. Anke Restorff sagt:

    Hallo lieber Manni,

    …ein ganz tolles, von Dir gegebene Interview…ich denke, Du hast alles
    Wichtige gesagt damit…und es bedarf keines Zusatz-Kommentars…! (Smili)

    Stones forever…fan Anke

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