DEMOUNTERSTÜTZUNGSAUFRUFE IN FORM DER UNTERSCHRIFTENLISTE + IRMI SCHMITT AUS DÜSSELDORF NIMMT STELLUNG!

Liebe Stonerinnen und Stoner, liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freundinnen und Freunde gegen das totale GRÜN/ROTE-RAUCHVERBOT in NRW,

auf vielfachem Wunsch haben wir auf unserer Homepage einen Austausch der Unterschriftenliste gegen das Rauchverbot in NRW vorgenommen. Bevor jetzt demnächst die Formvordrucke für ein Volksbegehren in NRW auf unsere Homepages zum Herunterladen gepostet werden, haben wir jetzt Solidaritätsunterschriftenlisten für unsere Großdemonstration am 19. Juli 2013 hier in Aachen gepostet. Die entsprechende PDF könnt Ihr direkt Anklicken und Herunterladen unter http://www.stones-club-aachen.de/wp-content/uploads/2013/01/Unterschriftenliste-Rauchverbot.pdf . Aktuelle Mitteilungen könnt Ihr fast täglich unter http://www.stones-club-aachen.de/category/rauchverbot/ anklicken und aufrufen.

Nachstehend haben wir in ungekürzter und unfrisierter Fassung den Kommentar der Irmi Schmitt aus Düsseldorf zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen.

Für die „Initiative gegen das totale Rauchverbot in NRW“ Manni Engelhardt -Gewerkschafter/Innen-AK-Koordinator- & -Stones-Club-Manager-

Hallo Herr Engelhardt,

Sie/Ihr habt meine volle Unterstützung. Super wie das läuft. Ich war persönlich an der Demo in Düsseldorf anwesend, hat prima geklappt, gute Ansprachen bei der Abschlußkundgebung. Ich hoffe, Sie/Ihr habt wieder bei den nächsten Demonstrationen maßgebendeLeute in Eurem Kreis, wie in Düsseldorf der Bürgermeister von Neuss,die Bürgermeisterin von Düsseldorf usw……das halte ich für ganz wichtig.

Ich möchte hier noch einige zusätzliche Argumente (eigene Erfahrung) weitergeben, die es Wert sind, veröffentlicht zu werden:

1. Inzwischen gibt es hier in Düsseldorf Eckkneipen, die abends nach 22.00 Uhr oder später die Tür abschließen und die Rolläden runter machen. Drinnen wird der Kneipenbetrieb mit NUR rauchenden Gästen weitergeführt. Der Wirt/die Wirtin verteilt ihre persönliche Handynummer. Man kann den Wirt/die Wirtin per Handy sodann anrufen, wenn man gerne rein will, und erhält so Zugang. (WUNDERBAR). So weit sind wir hier in Deutschland gekommen (es mutet wie so ne Art „Christen- oder Judenverfolgung“ an, wie man es aus der Geschichte kennt). Wir sind zu verfolgten Straftäter „mutiert“, die  sich inzwischen heimlich abends unter Ausschluss der Öffentlichkeit treffen müssen, wenn sie rauchen wollen, und das in der Hoffnung, nicht erwischt zu werden. bzw. in der ständigen Angst erwischt zu werden. Denn es besteht noch die Gefahr dabei,  dass ein Nichtraucher davon Kenntnis erhält, und dierauchenden Gäste beim Ordnungsamt denunziert. Die Folgen sind bekannt: bis € 2.500,00 Strafe für den Wirt bzw. bei Wiederholung Entzug der Konzession.

2. Es gab Lokalitäten, wie z.B. abgegrenzte geschlossene Raucherräume im Restaurant der Galeria Kaufhof, in diversen Lokalitäten usw, welche extra für Raucher eingerichtet wurden. Man nahm sich Essen oder Getränke selbst, damit ausgeschlossen war, dass nichtrauchende Bedienung belästigt wird. Also wurden diese Räumlichkeiten nur und ausschließlich von Rauchern betreten. Diese Möglichkeit ist – wie bekannt – nunmehr verboten. Es soll sich allerdings um ein sog. NICHTRAUCHERSCHUTZGESETZ handeln. Man muss sichfragen, wie und wo sollen Nichtraucher geschützt werden, wo es garkeine gibt ? Wie soll die Gesundheit von Nichtrauchern (nach Frau Steffens das höher zu bewertende Gut) geschützt werden, wenn sichabsolut keine Nichtraucher in solchen Räumen aufhalten ???? Der Begriff des Nichtraucherschutzgesetzes ist eine Farce. Hier liegt eine reine demokratieverachtende Verbotspolitik vor.

3. Und schließlich: Die Verhältnismäßigkeit der Höhe der Strafe (biszu € 2.500,00 pro Verstoß !!!!!!!!!!!) ist anzuprangern.  Vergleich zu Verkehrsverstößen, Straftaten wie Körperverletzung usw…….hier liegt m.E.noch ein großes Potenzial an Argumenten.

4. Nicht zu vergessen, dass das Kölner Ordnungsamt die Bevölkerung aufgerufen hat, jeden Rauchverstoß sofort anonym via Internet anzuzeigen.

ICH KANN NUR HOFFEN, DASS DER EINGELEITETE WIDERSTAND GRÖSSER UND STÄRKER WIRD, um erfolgreich zu sein.

5. Ein Hinweis noch von mir persönlich: es sollte in allen Kneipen wo möglich Unterschriftslisten ausliegen für das angestrebte Volksbegehren.

Anders geht das wohl nicht.

Mit freundichen Grüssen I. Schmitt

Anmerkung von Manni Engelhardt bezüglich des Denunziantentums in Sachen „Judasdienste“ für das Kölner Ordnungsamt: Eine alte Volksweisheit sagt:

„Der größte Schmierfink im ganzen Land ist und bleibt der Denunziant!“

 

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Rauchverbot veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.