Stones-Fotografen sprechen über die Stones

Liebe Stonerinnen und Stoner, liebe Besucherinnen und Besucher unserer Homepage,

ganz abgesehen davon, dass am heutigen Tage vor 42 Jahren, nämlich am 20. Dezember 1969, die LP „LET IT BLEED“ (http://www.stones-club-aachen.de/2011/11/25/let-it-bleed/) in den LP-CHARTS VON GROSSBRITANNIEN auf Platz 1 kam, was hier nur am Rande erwähnt werden soll, möchte ich heute einmal einen mit der besten Stones-Fotografen zitieren, nämlich Fernando Aceves, der nicht nur wunderbare Fotos über die allerbeste, allergrößte und dienstälteste Rockband der Welt und aller Zeiten geschossen hat, sondern in dem durchaus sehr zu empfehlenden Buch: „ROLLING STONES – 40X20 = 40 Jahre 20 Fotos“ HEEL-Verlag (www.heel-verlag.de) folgendes, was er über die Jungs schrieb, hat veröffentlichen lassen:

„Das allererste Mal, dass ich die Stones fotografierte, war 1994 im Giant Stadium in New York. Ich wurde von einem mexikanischen Veranstalter beauftragt, der die Stones im folgenden Jahr nach Mexico City holen und dafür einige Fotos für die Lokalpresse im Voraus haben wollte. Nachdem ich in jenem Sommer Bilder vom Woodstock-Festival gemacht hatte, traf ich mich mit den Stones. Und nach dem der Shooting vorbei war, verspürte ich erst den enormen Druck, der aufmir lastete. Doch während der Arbeit mit ihnen, machte ich mir meine eigenen Gedanken darüber, dass die Stones die größte Rock-and-Roll-Band der Welt waren. Einige der Bilder wurden wurden 1995 in Mexico City aufgenommen, einige in New Jersey. In Montreal, Kanada, und einige während des Eröffnungskonzertes 1997 im Soldiers Field in Chicago. Im Januar 1995, vier Tage bevor die Stones ihr erstes Konzert in Mexico City gaben, bekam ich einen Anruf von Virgin Records aus Mexico, die mich baten, zum Drehplatz des „I Go Wild“-Videos zu fahren – ein Song aus dem „Voodoo Lounge“- Album. Diese Location unterschied sich sehr von den anderen, denn hierbei handelt es sich um den ehemaligen Tempel des Heiligen Lazarus, eine Kirche aus dem 17. Jahrhundert. Dort herrschte eine gewisse magische Atmosphäre. Es war irgendwie originell, die Stones in so einem alten Gemäuer zu sehen – doch das Ganze passte. Bei diesem Anlass bekam ich die Gelegenheit, ein paar „Behind the Scenes“-Fotos zu schießen. Ich hatte allerdings dafür nur zwei Minuten Zeit, also musste alles sehr schnell gehen. Bei meiner ersten Begegnung mit Mick Jagger saß er gerade und warf mir, der Kamera und meiner Ausrüstung einen durchdringenden Blick zu. Wenn man 40 Jahre lang fotografiert worden ist, dann weiß man, was man von einem Fotografen erwartet. Und als Fotograf brauchst Du nicht mit Ihnen zu reden, denn die Stars wissen, was sie dem Publikum zeigen wollen. Sie sind ihre eigenen Regisseure.

Die Stones zu fotografieren, war wirklich ein interessantes Erlebnis. Sie kannten sich gegenseitig sehr gut. Und ich begriff, dass für Sie Musik zu spielen genauso selbstverständlich war wie Gehen oder Lächeln. Ich bemerke keinerlei Anspannung, sie spielten einfach aus dem Innersten ihrer Seele heraus.

Als Rock-and-Roll-Fotograf musst du dir über deine Arbeit im Klaren sein. Dir ist bewusst, dass du mit deiner Kamera Geschichte schreiben kannst. Die Kunst dabei ist, gleichzeitig ruhig … und aufgeregt zu sein. Dir muss klar sein, dass es für jeden Rock-and-Roll-Fotografen das Größte ist, Bilder von den ROLLING STONES zu machen.

Danach gibt es nichts mehr in dieser Welt, was dieses Erlebnis noch übertreffen könnte.“ FERNANDO ACEVES

Diesen Ausführungen kann man kaum noch etwas hinzufügen. Macht Euch, wenn Ihr noch kein „STONIGES“ Weihnachtsgeschenk gefunden habt, dieses Buch zum Geschenk. Ich kann Euch zum Kauf dieses Buches mit seinen fantastischen Bildern und den ehrlichen Kommentaren der Fotografen nur raten.

Das nachstehende Foto, das ich Euch durch Erik habe unter dem Artikel posten lassen, zeigt die Rolling Stones 1995 in der „SANKT LAZARUS – KIRCHE“ in New Mexico. Die müsst Ihr aber erst einmal in dem Foto-Buch sehen? Leute, das kann ich Euch hier auf unserer Webseite nicht so präsentieren, wie das in Originalgröße wirkt.

Trotzdem viel Spaß beim Betrachten wünscht Euch Eurer
Manni Engelhardt –Club-Manager-

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2 Antworten zu Stones-Fotografen sprechen über die Stones

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