Let it bleed

Liebe Stonerinnen und Stoner,

in der zweiten Novemberhälfte 1969 erschien die LP „LET IT BLEED“, die mit als ein kleines Meisterwerk der allerbesten, allergrößten und heute dienstältesten Rockband des Universums und aller Zeiten gilt.

Wer hat Sie nicht, diese wunderbare LP?

Hier einige Daten und Fakten dazu:

  • Decca Records LK 5026
  • London Records NPS 4
  • Teldec/Decca 6.21417 AO
  • Studio: Olympic Studios, London
  • Produzent: Jimmy Miller
  • Veröffentlicht: GB, Deutschland, USA

Gastmusiker: Nicky Hopkins, Ian Stewart, Leon Russel (allesamt Piano), Bobby Keys (Saxophon). Jimmy Miller (Percussion), Al Kooper (Piano, Mandoline), The London Bach Choir

Songs: Gimme shelter (4:30) / Love in vain (4:18) / Country honk (3:02) / Live with me (3:35) / Let it bleed (5:27) / Midgnight rambler (6:52) / You got the silver (2:51) / Monkey man (4: 12) / You can´t always get what you want (7:45).

Währen der stattfindenden Nordamerika Tour der Rolling Stones kommt diese lang erwartete LP auf den Nordamerikanischen Markt. Sie erscheint in Europa erst im Dezember 1969.

Die Unterstützung durch eine Vielzahl von Gastmusikern fand hier zum ersten Mal statt. Die Qualität dieser LP knüpft nahtlos an die Qualität des Albums „BEEGGARS BANQUET“ an. Der Song „You can´t always get what you want“ ist auf dieser Scheibe wesentlich länger als auf de ursprünglichen Single, und „Honky tonk women“ ist hier als Country-Version zu hören. Ursprünglich und nachweisbar sollte dieses Album „Sticky fingers“ heißen.

Im Rahmen der Veröffentlichung dieses Albums und der Nordamerika – Tour fand dann am 06. Dezember 1069 das ALTAMONT-KONZERT statt.

Nachstehender Link führt Euch nach dem Anklicken direkt in „Let it bleed“! Viel Spaß beim Hören und Betrachten wünscht Euch mit stoned Grüßen Euer

Manni Engelhardt –Club-Manager-

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6 Antworten zu Let it bleed

  1. Pete The Beat sagt:

    Ja, du hast Recht, „Let it bleed“ ist ein meisterwerk. Die Stones waren niemals schlampig mit ihren Produktionen. Lieber Manni, ich habe da eine Frage zum Gastmusiker Bobby Keys: spielt der auch Sax auf „Brown Sugar“? Und er hatte eine Single namens „Sand and Foam“ – diese war Titelmusik eines BBC – Jocks namens Johnny Moran. Wo gibt es dieses Stück?
    Ich habe eine Box mit fünf Stones LPs (von den Eltern zu Weihnachten geschenkt), sie heißt „Rolled Gold“. Darauf ist auch Honky Tonk Women. Die Nummer heißt dort allerdings „Country Honk“. Auf meiner Single fängt „You can’t always get what you want“ gleich mit der Gitarre an. Das schöne Chor-Intro (und die extended version) könnt ihr auch auf U-Tube genießen.
    Keep stoned, Pete

    • Hey Pete,
      ja, Bobby spielte auch Sax auf Brown sugar. Sand and foam ist allerdings im Original von Donovan. Du findest sie auf „Donovans Greatet Hits“. Aber Covern ist doch zulässig, auch für die Rolling Stones, die ja nicht nur von Bob Dylan oder bei ihren Frühen von Chuck Berry Songs gecovert, und sie somit weltberühmt gemacht haben. Ich finde es prima, dass Du nunmehr Club-Mitglied bei uns geworden bist. Dazu gratuliere ich Dir im Namen unseres gesamten Präsidiums.
      Mit stoned Gruß
      Manni Engelhardt -Club-Manager-

      • Pete The Beat sagt:

        Hey Manni, vielen Dank für deine schnelle Antwort. Und ich bin stolz, jetzt Mitglied im Rolling Stones Club zu sein. Und klar, Covern ist erlaubt, wenn es gut gemacht ist. Die erste Single der Stones, „Come On“ (Decca) ist von Chuck Berry geschrieben, erreichte merkwürdigerweise nur # 21. Die 2. Single, „I wanna be your man“ (auch Decca) wurde geschrieben von Lennon & McCartney. Übrigens, so groß war die angebliche Feindschaft zwischen Beatles und Stones nicht. Sie gingen sich bei den Veröffentlichungen ihrer Singles aus dem Weg, um der jeweils anderen Band nicht den prestigeträchtigen Nummer Eins Hit zu nehmen. Im Video der Beatles „All you need is love“ (weltweit damals per Satellit übertragen) ist Mick Jagger im Hintergrund zu sehen, der lauthals mitsingt. Cilla Black sagte vor kurzem auf BBC Radio 2: „Die braven Beatles, die bösen Stones. Wenn ich das schon höre. Die waren gut befreundet. Die Beatles haben auf einem Klo im Buckingham Palast gekifft – die Stones nicht. Die britische Textilindustrie bat beide Bands, künftig mehr Krawatten zu tragen. Die Beatles pfiffen drauf, die Stones traten 1966 nur mit Schlips auf!“ Und es stimmt, die Stones hatten die Coolness, auch im Anzug mit schwarzer Krawatte toll auszusehen. Ach ja, „Like a Rolling Stone“ von Bob Dylan haben sie auch gecovert. Dazu das krasse Video aus der Perspektive des Mädchens, das zuviel Drogen konsumiert hatte.
        Noch eine Bemerkung, lieber Manni: „Sand and Foam“ von Donovan kenne ich. Das ist aber nicht der Track von Bobby Keys, den ich meine.
        Keep stoned, folks, Pete

  2. Werner sagt:

    Hallo Pete,
    schön,dass Du unserem Club beigetreten bist und Du Dich schon so viel eingebracht hast.
    LG Werner

  3. Pete The Beat sagt:

    War für mich völlig klar: It’s only Rock’n’Roll, but I like it.
    Keep stoned, Folks!

  4. Pingback: Stones-Fotografen sprechen über die Stones | Rolling Stones Club Aachen / Stolberg

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