Fan-Stories

Hallo liebe Stones-Fans, die Ihr bis dato Eure persönliche Geschichte zum Thema „WIE ICH ROLLING STONES – FAN WURDE“ geschrieben habt!

Zunächst einmal sage ich Euch vielen lieben Dank dafür.

Es scheint mir, dass das Club-Präsidium mit dem Posten dieses Themas auf unsere Homepage den „Rolling – Nagel „ auf den „Stones – Kopf“ getroffen hat.

Ferner bin ich davon überzeugt, dass es immer mehr Fans geben wird, die sich zu diesem Thema outen wollen, und erwarte deshalb noch viele diesbezügliche Zuschriften. Gestern rief mich noch ein Stones-Fan an, der über die Presse von unserem Club erfahren hat. Er möchte am Mittwoch der kommenden Woche zu unserer cluböffentlichen Präsidiumssitzung kommen, und dem Präsidium persönlich berichten, wie er denn Stones-Fan wurde, da er nicht internetfähig ist. Wir werden aber auch dessen Schilderung auf unsere Club-Webseite posten. Also jede/jeder kann uns ihre/seine Geschichte auch außerhalb der elektronischen Post, nämlich ganz einfach per Brief oder persönlich/verbaler Schilderung, zukommen lassen.

Ich habe mir überlegt, ob es nicht sinnvoll ist, die Möglichkeit eines persönlichen Kennenlernens aller Stones-Fans, die sich hier ganz persönlich mit ihrer Schilderung eingelassen haben, anzubieten. Dies könnte im Rahmen einer Clubausfahrt bei der anstehenden World – Tour der Rolling Stones oder im Rahmen eines Treffens in der Dolbi-Musikkneipe in Bünden in Westfalen möglich gemacht werden.

Ich stelle diesen Vorschlag innerhalb und außerhalb des Club-Präsidiums zur Diskussion und würde mich sehr freuen, Eure Meinung dazu zu hören oder zu lesen.

Ruft mich ganz einfach auf der Handy-Nummer: 017 19 16 14 93 an oder mailt mir auf meiner E-Mail-Adresse: Manni@ManfredEngelhardt.de Eure Meinung zu.

Mit stoned Gruß

Euer Manni Engelhardt –Club-Manager-

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5 Antworten zu Fan-Stories

  1. Pete The Beat sagt:

    Wie ich Stones Fan wurde? Erst mal sahen die Boys toll aus, der blonde Brian, der sinnliche Mick, der wilde Keith, der stille Bill und der brav seiten-gescheitelte Charlie. Das waren Kerle, mit deren Bildern ich mein Jugendzimmer schmücken konnte. Dann die Musik…dafür sorgte mein Cousin Hans: er kaufte sich wahllos jede neue Single der Stones. Die hörten wir dann rauf und runter an, bis Mama ins Zimmer kam und meckerte: „Habt ihr auch noch andere Musik als diese Radaubrüder?“ Hatten wir, wollten wir aber nicht hören. Dann, ausgerechnet im Beat-Club, ein sdehr kritischer Bericht über das Konzert 1966 auf der Waldbühne in Berlin, die bekanntlich von den Fans in Einzelteile zerlegt wurde. Paps schüttelte den Kopf und sagte „Wehe, wenn sie losgelassen!“ Spätestens da war ich Fan. Dazu kamen noch die Videos, zu We Love You (Mick steht vor Gericht, Keith ist Richter und trägt eine Perücke aus zusammengerolten Revolverblättern), 2000 light years from home (das in UK nicht als Single veröffentlicht wurde) und Jumpin‘ Jack Flash (hier kommen die Stones spooky aus dem Dunklen). Spätestens da war ich Fan, sparte mein Taschengeld für „Aftermath“ und „Through The Past Darkly“. Der Tod von Brian Jones hat mich tief getroffen, in der „Bravo“ las ich den ausführlichen Bericht über das Free Concert im Hyde Park, London. Mick ließ weiße Tauben in den Londoner Himmel steigen…. Stones forever!

    • Manfred Engelhardt sagt:

      Hey Pete,
      ein ganz tollr Bericht, den Du da geschrieben hast. Ich war seinerzeit beim Konzert im Hyde Park dabei und habe selbst gesehen, wie Mick Kistenweise weisse Schmetterlinge in die Luft steigen lies. Weisse Tauben konnte ich keine ausmachen, aber die sind ja auch nicht viel größer als Schmetterlinge. Da müsste ich jetzt eigentlich noch einen Leserbrief an die damaligen Mitglieder „BRAVO-Redaktion“, die heute teilweise schon das zeitliche gesegnet hat, schreiben, damit die aus den „weissen Tauben“ im Nachgang „weisse Schmetterlinge“ machen 🙂 Postadresse Himmelstor, Wolkenhaus 50 gleich neben der Wohnung des Brian Jones:-)
      Aber das macht mir dann doch zu viel Arbeit…:-)
      Mit stoned Gruß
      Manni Engelhardt -Club-Manager-

  2. Pete The Beat sagt:

    Hi Manni, du hast natürlich recht – es waren weiße Schmetterlinge. Die waren so weiß und unschuldig wie sich Mick gekleidet hatte: ganz in weiß (aber ohne Blumenstrauß). Ich wäre gerne in London bei dem Konzert dabei gewesen, aber bei dem Stress, den ich damals hatte („blaue“ Briefe von der Schule abfangen, schließlich doch sitzen geblieben, das den Eltern beichten, oh oh, da konnte ich denen mit den Stones nicht kommen. ) Alle meine Stones Platten wurden sorgfältigst versteckt: man weiß ja nie, Eltern überkommt manchmal eine unerklärliche Zerstörungswut. Und sie bilden sich ein, dass die schulischen Leistungen besser werden, wenn die Stones-Platten im Mülleimer landen. Welch unsinniger Irrtum!

    • Manfred Engelhardt sagt:

      Hey Pete,
      mit den zerstörungswütigen Eltern in en 60-ern hast Du Recht. Meine Mutter hatte mir über Nacht einmal mit der Schere meine für ihre Begriffe viel zu langen und ungepflegten Haare abgeschnitten. Mann war ich sauer! Hinzu kam noch, dass sie mir an Weihnachtstagen als 14-jähriger Stones-Fan verbot, Stones-Scheiben aufzulegen. Aber so war das nun mal… Wir waren ja auch erst mit 21 Jahren volljährig. Als Stoner war ich endlos happy, als ich endlich die 21 erreichte!
      Let´ s rock
      Manni Engelhardt -Club-Manager-

  3. Pete The Beat sagt:

    Hey Manni, das ist ja gemein, was deine Mutter mit deinen Haaren gemacht hatte! Gab bei mir auch immer Kampf: je besser die Schulnoten, desto länger durften die Haare wachsen. Leider hatte ich niemals gute Schulnoten! Und in der Bravo las ich mal einen Schwank aus Mick Jagger’s Jugend (es gibt ja dieses Video, Mick und sein Vater beim Bergsteigen!) Mick: „Ich trug meine Haare kurz bis unter die Kopfhaut!“ Also, Mick hat’s überlebt, dann werde ich das auch überleben! Ansonsten waren die Stones tabu für meine Eltern. Sie gehörten mir ganz alleine! Sobald bei der spießigen Verwandtschaft das Thema auf „Rolling Stones“ kam (und das passierte oft, denn sie galten ja als böse Buben!), stand ich auf und verließ das Zimmer. Keine Lust, mit Spießern zu diskutieren! Und die Stones waren meine Berater in allen Lebenslagen: wenn ein Mädchen nicht so wollte wie ich: „But don’t play with me, cause you play with fire“. Mathetest vergeigt, Frust in der Schule: „I can’t get no satisfaction“. Die süße Daggy hat Schluss mit mir gemacht: „As tears go by“! Ich bin stinksauer auf Mutter, weil sie mir den Ausgang am Sonnabend gestrichen hat: „Under my thumb“! An „meinen“ Stones Songs durfte nur mein allerbester Freund teilhaben, sonst keiner. Und von der Verwandtschaft wollte auch keiner die Stones haben. Onkel Ferdi schenkte Papa zum Geburtstag „Sergeant Pepper“ von den Beatles. Paps sagte ganz tapfer: „Ja nu, da muss man viel Zeit und Ruhe haben, um sich das anzuhören!“ (Ich glaube, die LP ist bis heute noch versiegelt – keiner will sie haben!) Meine Stones – Singles hingegen: ehrlich abgeschliffen durch häufiges Abspielen, mittlerweile digatalisiert, und immer noch gern gehört. Deshalb bin ich Fan der Stones, deshalb liebe ich die größte Rockgruppe des Universums – sie waren immer für mich da, meine Flucht aus der spießigen Welt mit James Last, Peter Alexander und Heino.

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